[Buchbesprechung] Zimtzauber – Katrin Koppold

Titel: Zimtzauber

Autorin: Katrin Koppold

Erscheinungsjahr: 2016

149 Seiten

Klappentext:
Die Buchhändlerin Elisa ist nicht abergläubisch. Doch seit sie aus Versehen den attraktiven Schornsteinfeger zu Fall gebracht hat, geht in ihrem Leben einiges schief. Nachdem ihr eine Wahrsagerin auf einer vorweihnachtlichen Party eine tiefschwarze Aura bescheinigt und furchtbares Pech prophezeit, wird ihr klar: Sie muss den Mann aufsuchen und ihn um Verzeihung bitten.
Das ist allerdings gar nicht so einfach. Denn der Schornsteinfeger hat sich über Weihnachten in die Abgeschiedenheit der Berge zurückgezogen und ist überhaupt nicht begeistert, als Elisa auf einmal dort auftaucht und ihn mit Aufmerksamkeit überschüttet. Bis ein Unfall am Heiligen Abend die beiden unerwartet zusammenschweißt …

Rezension:

Mir hat die Geschichte sehr gefallen. Sie hat alles, was eine kurze, weihnachtliche Geschichte haben muss, um sie mal eben wegzuschlürfen.

Elisa war mir von Anfang an sympathisch. Vielleicht ein bisschen sehr selbstmitleidig, aber… sind wir das nicht alle ab und an mal? Insgesamt hat mir ihre Art aber gut gefallen. Sie ist irgendwie süß in ihrem Bemühen, dem Schornsteinfeger die Vergebung zu entlocken.

Mark Heiligenbrunner ist ein echter Leckerbissen, zumindest so, wie er vor meinem inneren Auge entstanden ist. Ich konnte mir seinen genervten Gesichtsausdruck so richtig vorstellen und trotzdem überlässt er Elisa nicht ihrem Schicksal, sondern kümmert sich um sie.

Die Ereignisse, vor allem im Hotel sind lustig geschrieben. Ich musste ein ums andere Mal sehr schmunzeln und vor allem die gemeinsam erdachte Idee mit der Haarentfernung wurde von Katrin super umgesetzt. Insgesamt ist die Geschichte rund. Was mir sehr gefallen hat ist, dass sie Protagonisten das gesamte Buch über beim „Sie“ bleiben. Wer mich kennt weiß, dass für meinen Geschmack in der heutigen zeit viele Menschen viel zu schnell zum „du“ übergehen, obwohl es nicht angebracht ist. Bei dem „Beziehungsstand“, den Elisa und Mark haben ist das „Sie“ absolut angebracht und passend. Das Ende ist für mich das i-Tüpfelchen auf der Geschichte. Genau so muss es sein!

Insgesamt kann man auf 149 Seiten nun natürlich keine mega Entwicklung und keine tiefgründige Geschichte erwarten. Was man aber erwarten kann ist eine Geschichte, die den Leser super unterhält und ihn für ein paar vergnügliche Stunden entführt. Genau das bekommt man hier und deswegen vergebe ich gerne 5 Federn.

Gepostet in 5 Federn, Gelesen 2016, Rezension
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