[Nostalgie] Bettina Belitz erinnert sich…

Nostalgie_buttonIhr Lieben, es ist mal wieder Zeit für eine kleine nostalgische Einlage. Ich selber muss 2014_03_16_Belitz_Bettina_1eigentlich auch dringend mal wieder eines meiner Kinder-/ Jugendbücher für diese Kategorie lesen, komme derzeit aber einfach nicht dazu. Aber, ich habe noch tolle Interviews, um euch zu unterhalten. Diesmal hat sich Bettina Belitz bereit erklärt, meine Fragen zu beantworten.

Bettina ist eine meiner Lieblingsautorinnen, sie ist super nett und schreibt wundervolle Bücher. Bereits nach der Leipziger Buchmesse 2013 hat sie mir ein Interview gegeben und meine Rezensionen zu ihren Büchern könnt ihr auch gerne mal durchstöbern. Ich lege euch sowohl die Splitterherz-Trologie, als auch die Buchreihe um Luzie & Leander sehr ans Herz.

Welches war dein liebstes Kinder- oder Jugendbuch?Egli_Heul_doch_den_mond_an
Da haben wir eine Patt-Situation, denn ich habe ein liebstes Kinderbuch und ein liebstes Jugendbuch. Mein liebstes Kinderbuch war und ist „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren; mein liebstes Jugendbuch „Heul doch den Mond an“ von Werner J. Egli. Beide habe ich unzählige Male gelesen – und zwar nicht nur in Jugend und Kindheit.

lindgren_ronja_raeubertochterWorum ging es in diesem Buch?
In „Ronja Räubertochter“ freundet sich eine Räubertochter, die bisher nur Erwachsene und die Tiere und Wesen des Waldes kannte, mit Birk, dem Sohn der verfeindeten Borka-Sippe an – und dadurch gerät alles durcheinander und sie beschließt, zusammen mit Birk von der heimischen Burg abzuhauen und in einer Höhle zu leben.
„Heul doch den Mond an“ erzählt die wahre Geschichte von Bill (Werner, der Autor) und Paula, die während der Hippie-Ära in Kanada einen wilden Halbwolf adoptieren und zusammen mit ihm durch Amerika reisen. Dusty sorgt immer wieder für Abenteuer, die damalige Zeit tut es ebenfalls. Eine Geschichte voll Herz, Humor und einem faszinierenden Freiheitsgeist.

Warum hast du es geliebt?
Ronja ist ein Wildfang, wie ich es auch immer war – und ihre Geschichte kann man nur lieben, denn sie ist pure Liebe. Diese Liebe erreicht sowohl Kinder als auch Erwachsene. Manchmal rührt sie einen zu Tränen, manchmal bringt sie einen zum Lachen, manchmal lässt sie einen still staunend zurück.
„Heul doch den Mond an“ hat meine Sehnsucht nach langen Reisen und fernen Ländern neu befeuert und Wölfe haben mich schon immer fasziniert. Doch auch der Sprachstil Eglis packte mich und weckte in mir den Wunsch, ebenfalls Bücher zu schreiben. Ich habe „Heul doch den Mond an“ übrigens ein YouTube-Video für meine Leser gewidmet:
https://www.youtube.com/watch?v=9F4MNTQER4o
Werner J. Egli entdeckte es eines Tages, schrieb mich an und bedankte sich bei mir dafür. Ich wusste gar nicht, wie mir zumute war, denn dieses Buch hat mich so geprägt und er war (ist) für mich ein großes Vorbild. Ich fühlte mich sehr geehrt, eine Mail von ihm zu bekommen!

Hast du es noch in deinem Regal stehen?
Natürlich. Ronja Räubertochter lese ich gerade meinem Sohn vor.

Glaubst du, dass dieses Buch auch heute noch Kinder/ Jugendliche begeistern kann?
Ohne Zweifel ein dickes, fettes JA für beide Bücher. Qualität vergeht nicht. 🙂

 

Vielen Dank an Bettina für dieses schöne Interview! Ich kann verstehen, dass sie sich total geehrt fühlte, als Werner J. Egli sie anschrieb. Schaut auch mal in das Video rein, es lohnt sich.

Ronja Räubertochter liegt damit übrigens nun quasi in Führung, denn auch Katrin Koppold hat dieses Buch als ihr liebstes Kinderbuch genannt.

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4 Kommentare zu [Nostalgie] Bettina Belitz erinnert sich…

  1. Sharleen sagt:

    Hallo 🙂
    Bettina Belitz gehört auch zu meinen Lieblings Autoren. Ich bin ein eingefleischter Fan von der „Splitterherz“ Trilogie.
    Tolles Interview !
    Ich wünsche dir noch einen wunderschönen Tag !
    Liebe Grüße
    Sharleen
    von dem Bücherblog Fingerspitzengefühl

  2. Liebe Yvonne, meine Tochter Lara liebt die „Splitterherz“-Geschichten von Bettina Belitz. Und dass Frau Belitz mein Jugendbuch „Heul doch den Mond an“ für eines der wichtigsten Bücher ihrer Jugendzeit hält, ehrt mich.
    Herzliche Grüsse
    Werner J. Egli
    Autor von „Tage im Leben eines Feiglings“, erschienen 2014 im Kyrene-Literaturverlag, Wien.

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