[Buchbesprechung] Nichts als das nackte Leben – Gerda W. Klein

Titel: Nichts als das nackte Leben

Autorin: Gerda W. Klein

Verlag: rororo

Erscheinungsjahr: 2001

 

 

Klappentext:
Für die fünzehnjährige Gerda Weissmann beginnt ein Albtraum, als die Deutschen 1939 Polen überfallen. Ihre Familie wird auseinander gerissen und deportiert, während sie selbst von einem Arbeitslager ins nächste verschleppt wird. Doch Gerda Weissmann denkt nicht nur an das reine Überleben. Ihr Traum von einer Zukunft und einer eigenen Familie gibt ihr die Kraft durchzuhalten.

Meine Meinung:
Eines der berührendsten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Die Autorin schafft es, ohne große dramatische Emotionen das Grauen aufleben zu lassen. Das Buch sticht eigentlich sogar durch eine recht nüchterne Erzählweise hervor. Aber vielleicht berührt es auch gerade deswegen so tief.
Es ist unfassbar, wie eine junge Frau diese Kraft aufgebracht hat die ganze Zeit durchzuhalten und dabei noch in den mit ihr gefangenen Mädchen immer wieder einen Funken Hoffnung zu wecken, dass sie eines Tages in Freiheit leben werden. Immer wieder stellt sich beim lesen die Frage: Wieso sind Menschen so grausam?

Das Buch kann ich uneingeschränkt empfehlen.

Gepostet in 5 Federn, Gelesen 2011, Rezension
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