[Hörbuch-Buchbesprechung] Lieber jetzt als irgendwann – Lauren Graham

Graham_Lieber_jetzt_als_irgendwannTitel: Lieber jetzt als irgendwann

Autorin: Lauren Graham
Sprecherin: Melanie Pukaß

Verlag: Audio Media Verlag

Erscheinungsjahr: 2015

5 CDs; 378 Minuten

 

Klappentext:
Franny Banks ist zwar ein bisschen chaotisch, aber vor allem witzig, klug und charmant – eigentlich müsste sie locker erreichen, was sie sich wünscht: Schauspielerin werden, den Durchbruch schaffen, einen Mann fürs Leben finden. Drei Jahre beträgt das von ihr selbst gesetzte „Ultimatum zur Traumverwirklichung“. Als es abzulaufen droht, ist Franny allerdings noch weit von ihren Zielen entfernt. Ihr neues Motto lautet deshalb: lieber jetzt als irgendwann!

Meine Meinung:
Franny, die Hauptfigur, angehende Schauspielerin, ist eine sehr sympathische Hauptfigur. Sie möchte den großen Durchbruch schaffen, bekommt aber zunächst gerade mal kleine Rollen in Werbespots. Nicht gerade das, was sich Franny unter Schauspiel vorstellt. Sie setzt sich selber ein Ultimatum von 3 Jahren um ihren Traum zu verwirklichen. Als diese Frist langsam abläuft hat man zunächst das Gefühl, dass Franny nun resignieren wird. Dann aber nimmt sie plötzlich allen Mut zusammen und setzt sich für ihren Traum ein. Ab diesem Zeitpunkt hat mir die Geschichte richtig gut gefallen. Franny zeigt dem Leser, dass es sich lohnt für seine Träume zu kämpfen. Sie entwickelt sich weiter und tritt für sich selber ein.

Interessant waren die Castings, zu denen Franny ging. Es erinnerte ein bisschen an eine Mischung aus Deutschland sucht den Superstar und Popstars. Auch die Dreharbeiten habe ich gerne begleitet. Die Szene, bei der Franny und ihre Visagistin fast gleich aufgeregt waren fand ich wirklich süß. Es hat Spaß gemacht Franny zu begleiten und mit ihr zu zittern, ob sie den Job wohl bekommt und mit ihr auf ihren Traum hinzufiebern. Was ich sehr spannend fand war, dass die Castings eigentlich auch nichts anderes sind als die Vorstellungsgespräche, die wir normalen Menschen machen. Man stellt sich die Welt der Schauspieler immer so glamourös vor, aber wahrscheinlich ist sie das nur bei den wirklich berühmten. Die „normalen“ TV-Schauspieler haben es auch nicht leichter als wir alle.

Was ich ein bisschen schade fand war, dass die Nebenfiguren alle relativ blass blieben. Von keiner hatte ich so recht ein Bild. Außer bei James hat man auch bei keiner Nebenfigur das Gefühl, dass es sich lohnt sich näher mit ihr zu befassen. Alle wirken eher wie Statisten.

Alles in allem war ich positiv überrascht, dass Lauren Graham auch Bücher schreiben kann. Sie hat mit ihrem Debütroman eine Geschichte vorgelegt, die, gerade was die Nebenfiguren angeht, noch ausbaufähig ist, aber durchaus Potential und Unterhaltungswert hat. Von mir gibt es gute 3 Federn.

Gepostet in 3 Federn, Gehört 2015, Rezension
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