[Gelesen 2012] Als ich unsichtbar war – Martin Pistorius

Titel: Als ich unsichtbar war

Autor: Martin Pistorius

Verlag: Bastei Lübbe

Erscheinungsjahr: 2012

 

 

Klappentext:
Martin ist  zwölf, als ihn eine rätselhafte Krankheit befällt: Er verliert seine Sprache, die Kontrolle über seinen Körper, ist nach wenigen Monaten völlig hilflos. Die Ärzte sagen seinen Eltern, er werde für immer schwerstbehindert bleiben. Was niemand ahnte: Im Kokon seines Körpers verbirgt sich ein schrittweise erwachender Geist und eine zutiefst lebendige Seele.
Martin Pistorius erzählt bewegend und absolut authentisch, was ihn in den elf Jahren der Hilflosigkeit  am Leben gehalten hat.

Meine Meinung:
Hier kommt keine Rezension, denn dieses Buch kann ich nicht wirklich rezensieren. Es wird auch keine Federn geben.Nur einen kurzen Leseeindruck.

Es fällt mir schwer meine Gedanken zu diesem Buch in Worte zu fassen. Was Martin Pistorius erlebt hat und immer noch erlebt ist unglaublich. Ich ziehe meinen Hut davor, dass er niemals aufgegeben hat, auch wenn er es von Zeit zu Zeit gewollt hat.

Hier wird eine Geschichte erzählt, die einerseits Angst macht (könnte auch mir so etwas passieren? Theoretisch kann es jeden von uns treffen!), aber auch Mut macht. Es ist mutmachend zu erleben, wie sich ein Mensch ins Leben zurück kämpft, voller Willen zum Leben.

Diese Geschichte zeigt auch, dass man nicht danach urteilen sollte, was man vordergründig sieht. Oft steckt in den Menschen mehr, als man meint.

Ich kann euch nur wärmstens empfehlen dieses Buch zu lesen.

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2 Kommentare zu [Gelesen 2012] Als ich unsichtbar war – Martin Pistorius

  1. Cora sagt:

    Liebe Yvonne,

    einen schönen Leseeindruck hast du geschrieben. Interessant fand ich deinen Satz bzgl. des Urteilens. Denn, Martin Pistorius meinte selbst, man solle nicht urteilen, aber er selbst schreibt in seinem Buch abwertend über die Menschen mit denen er im Pflegeheim lebte.

    Wie du siehst, ist selbst ein Mensch der in dieser schwierigen Situation steckt und viele Vorurteile dieser Welt kennt, nicht frei von solch einer Unart, leider…

    Lieben Gruß
    Cora

  2. Yvonnes Lesewelt sagt:

    Hey Cora!

    Stimmt, da hast du Recht. Es ist mir im Buch auch ein ums andere Mal aufgefallen, daran hatte ich jetzt beim Schreiben aber gar nicht mehr gedacht.
    Ich glaube auch nicht, dass es viele von uns schaffen völlig frei von Vorurteilen zu sein.
    Aber man sollte es sich immer mal wieder bewusst machen, wie schnell wir oft dabei sind andere zu beurteilen und verurteilen, obwohl wir sie gar nicht wirklich kennen. Das nehme ich für mich aus diesem Buch nochmal wieder mit. Ich weiß, dass ich ganz persönlich da eine riesen Baustelle habe.
    LG
    Yvonne

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