[ebook-Buchbesprechung] Vollstrecker der Königin – Angelika Diem

Diem_vollstrecker_der_koeniginTitel: Vollstrecker der Königin – Der Baeldin-Mord

Autorin: Angelika Diem

Verlag: Machandel Verlag

Erscheinungsjahr: 2013

Seiten: 117

 

Klappentext:
Als auf Schloss Baeldin eine einfache Zofe ermodert wird, wählt der Meister des Schwarzen Turmes mit Caitlynn ausgerechnet seine unerfahrenste Vollstreckerin aus, den Schuldigen ausfindig zu machen und zu richten. Hoch im Norden, nahe der Grenze zu den hasserfüllten Horden der Coridin ist der Empfang so kalt wie der Schneesturm, der um Schloss Baeldin tobt. Noch bevor Caitlynn ihren Schmerzstein füllen kann, schlägt ihr Misstrauen und Verachtung entgegen. Rasch wird klar, dass sie hier niemandem trauen kann, denn selbst das Mordopfer war nicht, was sie vorgab zu sein…

Meine Meinung:
Mich konnte „Vollstrecker der Königin“ leider nur bedingt fesseln. Die Idee hinter der Geschichte, dass die Menschen ein mehr oder minder ausgeprägtes Charisma haben, mit dem sie in der Lage sind andere Menschen zu beeinflussen fand ich toll. Auch die Idee der Vollstrecker mit dem Schmerzstein ist hervorragend. Leider haperte es für mich aber an der Umsetzung. Die Welt, die Angelika Diem geschaffen hat, erschloss sich mir leider nicht. Ich hatte am Anfang Probleme zu erkennen, was Familien- und was Berufszeichen sind und bis zum Schluß erschloss sich mir nicht, wozu diese in der Geschichte wichtig waren. Um hier nicht zu viel zu verraten kann ich auf das eine Mal, bei dem sie wirklich nützlich waren für das Vorankommen des Falles, nicht weiter eingehen. Aber, wozu sind sie sonst gut in dieser Welt in ihrer Gesamtheit? Hier hätte ich mir doch ein paar mehr Erklärungen gewünscht.

Unklar ist mir auch das Standesgefüge in dieser Welt. Wer steht nun höher? Der Fürst und seine Nachkommen, oder die Vollstrecker? So ganz ist dies für mich nicht deutlich geworden. Meiner Ansicht nach schirmt sich Caitlynn für das verantwortungsvolle Amt, welches sie inne hat, nicht genug gegen das Charisma der anderen Personen ab, obwohl sie es könnte. Situationen, wie sie vorgekommen sind hätten nicht vorkommen dürfen, auch wenn sie für den Fortgang der Geschichte sicher gut waren, so lässt mich dies an Caitlynns „Professionalität“ zweifeln und macht sie für mich dadurch unglaubwürdig.

Insgesamt kommt die Geschichte ohne viel Spannung aus. Sie entwickelt sich vorwärts, ohne dabei schnell zu werden. Der Kriminalfall und seine Lösung sind solide aufgebaut und werden gut aufgelöst.

Der Schreibstil von Angelika Diem ist einfach, gut zu lesen und flüssig. Die Rezensionsdatei wies jedoch einige Rechtschreibfehler bzw. fehlende Wörter auf, was mich persönlich sehr stört, möglicherweise ist dies aber nur bei der Rezensionsdatei so und nicht bei der Version, die gekauft werden kann.

Insgesamt konnte ich mit Caitlynn und dem phantastischen Umfeld der Geschichte nicht warm werden und vergebe deswegen nur 2 Federn für den gut durchdachten Krimi.

Gepostet in 2 Federn, Gelesen 2013, Rezension
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