[ebook-Buchbesprechung] Silo (Band 2) – Hugh Howey

Howey_Silo_2Titel: Silo (Band 2)

Autor: Hugh Howey

Verlag: Piper

Erscheinungsjahr: 2012

Seiten: 83

 

Klappentext:
Nachdem Sheriff Holston den Silo freiwillig verlassen und in der giftigen Atmosphäre der Außenwelt ums Leben gekommen ist, macht die Bürgermeisterin Jahns sich auf die Suche nach einem neuen Kandidaten für das Amt des Polizeichefs. Auf einer abenteuerlichen Reise steigt sie bis in die untersten Tiefen des Silos hinab und begegnet dort der außergewöhnlichen Juliette Nichols. Die junge Frau ist willensstark und unerschrocken genug, um die Geschichte des Silos ein für alle Mal zu verändern – zunächst ruft ihr Auftauchen jedoch die düsteren politischen Kräfte der unterirdischen Welt auf den Plan.

Meine Meinung:
In diesem Band lernen wir vor allem den Silo kennen. Durch die Reise von Mayor Jahns nach unten erkunden wir viele Stockwerke und die Dinge, die dort geboten werden. So gibt es z. B. Stockwerke in denen die IT-Abteilung untergebracht ist, aber auch Stockwerke, in denen Gemüse und Obst angebaut werden oder Tiere gehalten werden. Die Ausmaße des Silos sind eigentlich kaum vorstellbar. Über 100 Stockwerke, die meisten davon anscheinend unterirdisch gebaut. Ziemlich beeindruckend, aber auch sehr beängstigend. Natürlich gibt es in einem solchen Gebäude keine motorisierten Fortbewegungsmittel, sondern nur Treppen. Wobei ich mich allerdings gefragt habe, ob eine solche Gesellschaft, die Strom erzeugt, Server hat und auch sonst technisch nicht unterzivilisiert ist, nicht doch Aufzüge in ein solches Gebäude gebaut hätte.

Wir lernen Mayour Jahns besser kennen. Anscheinend eine patente Frau, die allerdings recht wenig über die Welt, die sie regiert weiß. Sie führt den Silo so, wie es auch ihre Vorgänger getan haben, allerdings ohne zu hinterfragen, warum es bestimmte Regeln gibt. Sie ist weit weg vom „kleinen Mann“ in den unteren Stockwerken. Aufgrund der beschwerlichen Reise war sie schon lange Jahre nicht mehr dort, wo das richtige Leben abläuft.

Deputy Marnes scheint mir ein sehr sympathischer Mann zu sein. Viel erfährt man allerdings nicht über ihn.

Gut gefallen hat mir Jules. Sie scheut sich nicht, der Ranghöchsten im Silo offen die Meinung zu sagen. Sie weiß, was sie ist und was sie kann. Eine starke Frau.

Die Moral von der Geschicht…? Die oben wissen nicht, was die unten tun. Die sind weit weg vom realen Leben. Genau so ist es heute bei uns mit den völlig abgehobenen Politikern irgendwo in Kiel, Berlin oder noch schlimmer in Brüssel, die nicht wissen, wie das wahre Leben ist und genau so ist es im Silo. Hugh Howey hat den Nagel da mit seinem Zukunftsroman auf den Kopf getroffen. Wer hätte gedacht, dass in einer Dystopie so viel Gesellschaftskritik stecken kann?

Alles in allem hat mich auch der zweite Band gut unterhalten und er enthält viele Wahrheiten. Er bekommt gute 4 Federn. Ich „fürchte“, dass ich mir demnächst die nächsten Bände kaufen muss, vor allem aufgrund des extrem fiesen Cliffhangers. Ich werde aber wohl warten, bis alle erschienen sind, damit ich sie gleich hintereinander weg lesen kann.

Herzlichen Dank an Blogg Dein Buch und den Piper Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Gepostet in 4 Federn, Gelesen 2013, Rezension
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Ein Kommentar zu [ebook-Buchbesprechung] Silo (Band 2) – Hugh Howey

  1. Friedelchen sagt:

    Das muss ich endlich auch lesen, Teil 1 ist doch schon längst auf den Kindle geladen 🙂 Und die Bewertungen sind ja auch gut.

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