[ebook-Buchbesprechung] Schattenspringer – Penny McLean

Auf das Buch Schattenspringer von Penny McLean bin ich über die Aktion „ebook-Premiere bei BdB“ gestoßen und bedanke mich herzlich bei Blogg dein Buch für dieses Rezensionsexemplar.

Titel: Schattenspringer – Ein Jakobsweg der Seele

Autorin: Penny McLean

Verlag: dotbooks

Seiten: 147

Preis: 4,99 €

 

Klappentext:
Stellen Sie sich vor, Sie suchen eine neue Wohnung. Bei einem Besichtigungstermin begegnen Sie einem alten Mann, der in einer geheimnisvollen Bibliothek lebt. Er stellt Ihnen Fragen. Er gibt Ihnen zwölf Aufgaben. Er hilft Ihnen zu erkennen, dass Sie zu lange schon blind sind für das, was im Leben wirklich wichtig ist – und er lehrt Sie so die Kunst, über den eigenen Schatten zu springen.

Meine Meinung:
Penny McLean hat hier eine Mischung aus Sachbuch und Roman geschrieben, bei dem der Sachbuchanteil etwas höher hätte sein können. Die Hauptperson des Buches, von der mir erst jetzt, als ich die Rezension schreibe auffällt, dass der Leser wirklich das ganze Buch über ihren Namen nicht erfährt, ist eigentlich auf der Suche nach einer neuen Wohnung, als sie auf einen sehr interessanten Menschen trifft. Sie lässt sich auf sein „Spiel“ ein und erfährt im Laufe von 12 Stufen, die sie durchlaufen muss eine Menge über sich selbst.

Für mich war es sehr interessant an ihrer Seite mitzulaufen. Die Frustration mitzuerleben, wenn sie die Aufgaben, die der Mann ihr stellte nicht gleich verstand, aber sich dann auch mit ihr zu freuen, wenn Dinge gelangen. Ich fand die 12 Stufen auch für mein eigenes Leben sehr interessant. Hier kommt aber ins Spiel, dass ich mir ein bisschen mehr Sachbuch gewünscht hätte. So richtig habe ich einige Sachen nicht verstanden und würde mich jetzt nicht in der Lage fühlen die Aufgaben nachzumachen oder näher zu hinterfragen. Vielleicht ist das aber auch nicht der Sinn des Buches, sondern es ist Ausgangspunkt sich näher mit der Materie zu befassen und sich mit weiterem Lesestoff dazu einzudecken. Auf jeden Fall hat es Penny McLean aber geschafft mir die Augen für einige Dinge zu öffnen, die im Leben bei Vielen von uns nicht ganz richtig laufen, weil wir (oft unbegründete) Ängste mit uns rumschleppen oder einfach gelernt haben „das tut man nicht“. Daran, manchmal mehr an sich und seine Bedürfnisse zu denken und weniger an „das tut man nicht“ sollte wohl jeder von uns arbeiten.

Penny McLean hat einen sehr flüssigen Schreibstil, der mich gefangen genommen hat. Sie hat es geschafft, mich für die Thematik zu interessieren. Dabei hat sie mir ganz nebenbei vor Augen geführt, dass eine Geschichte nicht unbedingt Protagonisten mit Namen haben muss. Hier taten die Namen der beiden Hauptfiguren nichts zur Sache, da es vor allem um die persönliche Entwicklung ging, die sehr schön und inspirierend dargestellt wurde.

Eine gelungene Geschichte, die von mir 4 Federn erhält.

Gepostet in 4 Federn, Gelesen 2012, Rezension
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