[ebook-Buchbesprechung] Gib mir meinen Stern zurück – Amanda Frost

Frost_gib_mir_meinen_stern_zurueckTitel: Gib mir meinen Stern zurück

Autorin: Amanda Frost

Erscheinungsjahr: 2013

Seiten (auf meinem Reader): 295

 

 

Klappentext:
Dass ausgerechnet ein Chaot wie Rafael seinen Planeten Siria vor dem Aussterben retten soll, hätte er selbst nie für möglich gehalten. Und doch findet er sich plötzlich in München wieder, um mit der bildschönen, aber egozentrischen Schauspielerin Angelina Russo für Nachwuchs zu sorgen. Dummerweise gibt es nichts, was die bissige Diva mehr verabscheut als Kinder. Pech für Rafael – und Glück für Valerie, Angelinas Assistentin. Denn im Gegensatz zu ihrer Chefin ist sie zutiefst von dem attraktiven Mann mit den überirdisch strahlenden Augen fasziniert. Und spätestens als sie ein zottiges Tier in seiner Wohnung findet, das nicht von dieser Welt zu sein scheint, gerät ihrer beider Leben mächtig aus den Fugen.

Meine Meinung:
Nach all den super positiven Rezensionen im Internet traue ich mich ja kaum zu sagen, dass ich nicht so geflasht war von diesem Buch. Vielleicht waren die Erwartungen einfach zu hoch, aber auch ohne diese hohen Erwartungen wären es, denke ich, die 3 Federn geworden, die es jetzt sind und nicht mehr.

Zunächst einmal zu den Protagonisten, die mir gut gefallen haben. Alle waren auf ihre Art einzigartig und waren gut dargestellt. Da ist die zickige Angelina, die mir wirklich auf die Nerven ging, auch wenn sie eigentlich nur eine arme Wurst ist. Sie drangsaliert ihre Angestellten und lässt immer und zu jeder Zeit die Diva heraushängen.

Rafael, unser Außerirdischer, findet sich recht schnell auf der Erde zurecht. Allerdings habe ich manchmal das Gefühl, dass das Einzige, woran er denkt Sex ist, auch wenn er sonst echt ganz niedlich ist. Er ist tier- und kinderlieb, sieht gut aus und kann zuhören. Was will man mehr? Nicht so richtig erschlossen hat sich mir, warum er so sehr in Angelina verliebt war. Außer, dass sie quasi seine Mission war, gab es dafür so gar keine Gründe. Dadurch, dass er nur die „normale“ Sprache, aber keine Umgangssprache gelernt hat sorgt er allerdings oft für witzige Dialoge. Da musste ich doch ein ums andere Mal schmunzeln. Etwas zu kurz kam mir allerdings sein Engagement als Bodyguard. Eine sehr erfolgreiche Schauspielerin, wie Angelina, müsste doch rund um die Uhr beschützt werden. Oft kam Rafael da nicht zum Einsatz und wenn, dann war er auch nicht wirklich bei der Sache. Wenn richtige Bodyguards so arbeiten würden, dann mal gute Nacht…

Valerie war die Person, die ich am meisten ins Herz geschlossen habe. Sie ist süß, sie liebt Rafael und sie ist trotzdem bereit einen Schritt zurückzutreten für die Mission. Sie hat irgendwie eine ganz besondere Art an sich, die sich nicht beschreiben lässt.

Genervt haben mich die vielen Anspielungen auf Werbung und Sendungen der 80er Jahre. So kam neben „Mars macht mobil“, z. B. Mork vom Ork vor, Han Solo spielte auch eine Rolle und Lust auf ein Cornetto bekam ich auch. Ein oder zwei Dinge, um zu verdeutlichen, dass Rafael die Erde nur aus dem Fernsehen kennt, denn ich denke mal, dass es das zeigen sollte, wären ja okay gewesen, so verdrehte ich allerdings leider irgendwann nur noch die Augen.

Positiv anzumerken ist, dass Amanda Frost ansonsten eine sehr lockeren, gut zu lesenden Schreibstil hat. Die Seiten flogen nur so an mir vorbei und schnell war die Geschichte gelesen.

Alles in allem handelt es sich bei „Gib mir meinen Stern zurück“ um einen netten Liebesroman mit einer guten Prise Humor und einem Schuß Erotik. Das Buch lässt sich schnell und gut lesen, dafür gibt es 3 Federn.

Gepostet in 3 Federn, Gelesen 2013, Rezension
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