[ebook-Buchbesprechung] Der Nil, ein Schiff und etwas Liebe

Schenk_der_Nil_ein_schiff_und_etwas_liebeTitel: Der Nil, ein Schiff und etwas Liebe

Autorin: Imke Schenk

Verlag: Edel ebooks

Erscheinungsjahr: 2015

Seiten: 208

 

Klappentext:
Birtes Alltag könnte kaum unspektakulärer sein. Tagsüber sortiert sie Zahlen im Rechnungsprüfungsamt, und die Abende verbringt sie mit ihrer depressiven Mutter. Bis eines Tages das rätselhafte Erbe ihrer Großmutter Birtes Leben auf den Kopf stellt: Mit einem bunten Sonnenschirm und einem geheimnisvollen Brief im Gepäck soll sie auf Nilkreuzfahrt gehen!

Aber traut Birte sich überhaupt zu, alleine nach Ägypten zu reisen? Und kommt ihre Mutter ohne sie zurecht? Doch vielleicht ist es wirklich an der Zeit, dass Birte ihr ruhiges Fahrwasser verlässt. Mutig packt sie ihre Koffer, und das Abenteuer kann losgehen.

Auf dem Nil erwarten Birte nicht nur ein Krokodil in der Kabine, eine vertrackte Dreiecksgeschichte an Bord und ein älterer Herr, der sich ausgerechnet für ihren Sonnenschirm interessiert – sondern auch etwas Liebe …

Meine Meinung:
Die Geschichte an sich fand ich wirklich nett. Aber leider auch nicht mehr. Vom Klappentext war ich begeistert und die ersten 40 Seiten lasen sich sehr schnell. Leider hatte ich nach 40 Seiten noch nicht so richtig die Charaktere oder Orte vor Augen. Ich hoffte, dass sich das noch ändert. Leider tat es das nicht. Bis zum Schluss habe ich weder von Birte, noch von den anderen Personen an Bord so ein richtiges Bild. Auch die Pyramiden in Ägypten und den Nil konnte mir die Autorin nicht so richtig nahe bringen.

Die geforderten 250 Wörter für die Rezension zu schreiben fällt mir einigermaßen schwer, denn so viel kann ich zu diesem Buch nicht sagen. Die Handlung ist logisch und stringent, so dass ich der Geschichte an sich gut folgen konnte. Die Ausflüge, die Birte in Ägypten macht sind interessant. Die Verwicklungen zwischen den einzelnen Personen fand ich für einen lockeren Sommerroman irgendwie zu viel. Vielleicht wäre hier weniger mehr gewesen, dann hätte man sich mehr auf die Geschichte von Birte und Otto und Birte und Lars konzentrieren können. Irgendwie lenkten die Nebenkriegsschauplätze mich immer wieder von der Geschichte ab. Dadurch, dass ich mir die Protagonisten so gar nicht vorstellen konnte, sind sie mir dann leider auch nicht im Kopf geblieben. Ich muss gestehen, dass ich für die Rezension (seit ich das Buch zu ende gelesen habe ist es 3 Tage her) sogar nachschauen musste, wie die anderen Figuren heißen. Das passiert mir auch nicht so oft…

Am besten gefallen hat mir Otto. Relativ schnell stellt man als Leser den Zusammenhang her, den Birte und Otto selbst fast bis zum Schluß nicht herstellen. Mir hat aber sehr gefallen, wie Otto sich immer wieder für Birte interessiert und wie seine Geschichte langsam aufgedeckt wurde.

Von mir gibt es 3 Federn für ein Buch, dass ich im Strandkorb schnell wegschlürfen lässt, aber bei mir leider keinen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Herzlichen Dank an den Verlag und Blogg Dein Buch für das Rezensionsexemplar.

Gepostet in 3 Federn, Gelesen 2015, Rezension
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