[ebook-Buchbesprechung] Der Fang des Lebens – Klarissa Klein

Klein_der_fang_des_lebensTitel: Der Fang des Lebens – Eine normannische Liebe

Autorin: Klarissa Klein

Verlag: Klarant

Erscheinungsjahr:2013

Seiten: 96

 

Klappentext:
Die attraktive Maud arbeitet in Brüssel als EU-Expertin für Fischerei und maritime Angelegenheiten, sie entdeckt kriminelle Machenschaften zu Lasten der Fischer ihres französischen Heimatortes. Maud nimmt eine Auszeit, kehrt nach Port en Bessin zurück, lernt hier den faszinierenden und charmanten Kylian kennen, zudem sie sich spontan hingezogen fühlt. Beide spüren eine tiefe Verbundenheit, doch sein Leben gerät in Gefahr durch sein Engagement für die Belange der Fischer vor Ort. Kylian und Maud kämpfen für die Lebensgrundlage der Fischer und erkennen die tiefe Liebe zueinander. Wird Maud in Port en Bessin bei Kylian bleiben oder kehrt sie allein nach Brüssel zurück?

Meine Meinung:
Versprochen wurde „Ein mitreißender Liebesroman“, bekommen habe ich einen Geschichte, die viel Potential enthält, das aber leider nicht ausgeschöpft wurde. Der Schreibstil konnte mich einfach nicht packen. ich empfand ihn als sehr trocken und habe so für nicht einmal 100 Seiten 4 Wochen gebraucht. Immer wieder habe ich das Buch zur Seite gelegt und hatte überhaupt nicht das Bedürfnis weiter zu lesen.

Wahrscheinlich ist es der Kürze der Geschichte geschuldet, dass sich keiner der Handlungsstränge wirklich entfalten kann. Auf der einen Seite wird von den korrupten Machenschaften innerhalb der EU erzählt, aber es kommt keine richtige Spannung auf. Viel zu schnell laufen die Fäden zusammen und die Geschichte klärt sich auf.

Die Liebesgeschichte steht eher im Hintergrund des Buches. Leider konnte ich weder mit Maud noch mit Kylian richtig warm werden, da man einfach viel zu wenig von ihnen erfährt. Die Autorin hat es nicht geschafft, mir wenigstens eine der beiden Hauptpersonen ans Herz zu schreiben. Dadurch schaffte es auch ihre Liebesgeschichte nicht so recht mich zu berühren.

Alle weiteren Personen werden noch viel weniger ausführlich dargestellt, so dass ich von denen leider überhaupt kein Bild vor Augen hatte.

Die Story hätte das Zeug zu einem richtig spannenden Buch über Korruption in den Weiten der EU-Verwaltung, aber dafür müsste dieses Buch wohl gut 200 Seiten mehr haben, um die Geschichte auch richtig entfalten zu können.

Von mir leider nur 2 Federn und keine Leseempfehlung.

Gepostet in 2 Federn, Gelesen 2013, Rezension
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