[ebook-Buchbesprechung] Bernie und Chet ermitteln (Auf sie mit Gebell; Band 2) – Spencer Quinn

Titel: Auf sie mit Gebell (Band 2)

Autor: Spencer Quinn

Verlag: blanvalet

Erscheinungsjahr: 2012

Seiten: 262

Genre: Krimi

Klappentext:
Der Privatdetektiv Bernie Little und sein vierbeiniger Partner Chet werden als Leibwächter für die edle Rassehündin Princess angeheuert. Anfänglich nehmen die beiden den Auftrag nicht sonderlich ernst. Doch dann wird Princess tatsächlich entführt. Klar, dass Bernie und Chet sich nun buchstäblich in diesen Fall verbeißen. Vor allem, als bei den Ermittlungen auch noch die Journalistin Suzie Sanchez in Lebensgefahr gerät. Für Chet ist Suzie die tollste Menschenfrau überhaupt, und für Bernie ist sie die heimliche große Liebe …

Meine Meinung:
Die Geschichte wird aus Sicht von Hund Chet erzählt, was für mich mal eine ganze andere Perspektive war. Dabei schafft es Spencer Quinn wunderbar einfließen zu lassen, wie Chet die Welt wahrnimmt. Total Klasse, wie immer wieder eingestreut wird, was Chet so denkt. Ich muss allerdings auch gestehen, dass mir die Welt auch Chets Sicht nach ca. 100 Seiten erstmal anfing auf die Nerven zu gehen. Der Leser wird oft im Unklaren über die Situation gelassen, weil Chet es gerade nicht richtig interpretieren kann oder an einem Baumstamm schnüffelt und abgelenkt ist. Dies relativierte sich dann aber recht schnell wieder, denn die wichtigsten Informationen erhält der Leser schon.

Absolut unglaubwürdig fand ich, dass Princess und Chet nicht miteinander kommunizieren können. Chet versteht alles, was Bernie und die Menschen sagen, aber mit seiner eigenen Rasse kann er nicht „reden“? Passt irgendwie nicht zusammen.

Der Schreibstil im Ganzen ist angenehm flüssig zu lesen und die Story ist spannend gestrickt. Bernie ist ein sympathischer Ermittler, den man einfach ins Herz schließen muss. Dadurch, dass die Geschichte an keiner Stelle langweilig wird, liest sich das Buch sehr schnell.

Bernie ist ein toller Mensch. Er wirkt, als ob er keine Angst vor gar nichts hat und das Herz auf dem rechten Fleck. Auch wenn Chet ihm zum Teil wirken lässt, als ob er etwas verwahrlost ist. Ich mochte Bernie gleich und über den Lauf der Geschichte wurde er mir immer sympathischer.

Es handelt sich hier um den zweiten Band um das liebenswerte Ermittlerduo. Dies war mir vorher nicht bekannt, aber schlimm war es auch nicht, dass ich den ersten Band noch nicht kenne. Einige Male waren in Chets Gedanken zwar kurze Rückblicke auf den ersten Fall eingestreut, aber für die Geschichte war das nicht weiter wichtig. Von daher macht es bei dieser Geschichte nichts, wenn man den zweiten Band zuerst liest.

Was für mich ganz persönlich nicht passt ist das Cover. Chet stelle ich mir ehrlich gesagt ganz anders vor als den Hund der dort abgebildet ist.

3 Federn bekommen Bernie und Chet von mir und ich werde in absehbarer Zeit bestimmt auch den ersten Band lesen.

Gepostet in 3 Federn, Gelesen 2012, Rezension
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