[Hörbuch-Buchbesprechung] Die Nähe des Himmels – Nicholas Sparks

Titel: Die Nähe des Himmels

Autor: Nicholas Sparks

Sprecher: Alexander Wussow

Verlag:Random House Audio

Erscheinungsjahr: 2008

 

Klappentext:
Jeremy Marsh steht als Wissenschaftsjournalist kurz vor dem großen Druchbruch: Er hat sich auf die Entlarvung angeblich übernatürlicher Phänomene spezialisiert und gerade erst einen Hellseher vor laufender Kamera bloßgestellt. Nun lockt ihn ein neuer Fall nach Boone Creek, North Carolina, wo er herausfinden soll, was hinter den geisterhaften Lichterscheinungen auf dem Friedhof steckt. Entgegen all seiner wohlgeordneten Pläne verliebt er sich jedoch gleich Hals über Kopf in Lexie, die ausgerechnet die Enkelin einer Hellseherin ist.

Lexies Verhalten verstärkt seinen Gefühlstumult nur noch. Sie scheint durchaus etwas für Jeremy zu empfinden, doch dann begegnet sie ihm wieder schroff und abweisend. Was Jeremy nicht weiß: Eine tiefe Verletzung aus der Vergangenheit lässt sie die Liebe mit aller Kraft bekämpfen. Und so bleibt Jeremy nur eins: Um Lexie zu gewinnen, muss er über den eigenen Schatten springen und seine ganze bisherige Lebensplanung umkrempeln. Nur wenn er seinen Verstand ganz den Gefühlen unterordnet, ist er bereit für das wahre Wunder der Liebe.

Meine Meinung:
Ich habe das Hörbuch gerade zuende gehört und ich fand es im Großen und Ganzen richtig gut. Jeremy wuchs mir schnell ans Herz und ich habe mit ihm mitgefiebert, ob er Lexie nun bekommt oder nicht. Lexie fand ich als Charakter nicht ganz so überzeugend. Vor allem nervte es mich, dass sie sich wegen der Entfernung zwischen den beiden Wohnorten so angestellt hat. Sinn macht dies für mich nur in Büchern, die in früheren Zeiten spielen, in denen Fernbeziehungen nicht so einfach und schon fast normal waren wie heute. Außerdem passte es nicht zu ihr, dass sie als Jeremy zu ihr kam einen Sixpack Bier im Haus hatte, obwohl sie nicht wusste, dass er kommen würde. So wie sie sich vorher immer gegeben hat wäre eine Flasche Wein glaubwürdiger gewesen. Schade fand ich, dass Lexies Großmutter nicht öfter aufgetaucht ist. Sie hätte der Geschichte noch etwas mehr Tiefgang geben können.

Alles in allem aber eine Geschichte, die sich zwar langsam aber stetig entwickelt und die mir sehr zu Herzen gegangen ist. Nicholas Sparks hat zwar auch bessere Bücher als dieses hier geschrieben, aber auch schlechtere.

Als Sprecher des Hörbuchs wurde Alexander Wussow verpflichtet. Ich kann ihn sehr empfehlen. Er hat eine sehr angenehme Stimme und eine schöne Art vorzulesen.

Gepostet in 4 Federn, Gehört 2011, Rezension
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