[Buchbesprechung] Ynsanter (Pfade des Feuers) – Annette Eickert

Titel: Ynsanter – Pfade des Feuers (Band 1)

Autorin: Annette Eickert

Verlag: AAVAA

Erscheinungsjahr: 2012

Seiten: 231

 

Klappentext:
Zanthera – Eine Welt der Mysterien – die Welt der Raukarii, Iyana, Menschen und Drachen.

Zwanzig Jahre nach ihrer Verbannung taucht Tallex – die verstoßene Tochter des Hohepriesters – wieder auf und sinnt nach Rache. Sie schart Verbündete um sich, darunter den mächtigen Nekromantenzirkel, um das gesamte Land ins Chaos zu stürzen. Aber der Klerus steht ihr im Weg. Denn niemand anderer als ihr Vater ist ihr ein Dorn im Auge, um ihr eigentliches Ziel zu erreichen: das Götterschwert Ynsanter. Mit diesem absoluten Machtsymbol könnte sie über das ganze Volk herrschen. Doch der Feuergott Zevenaar lässt sich von einer Sterblichen nicht vom Thron stoßen. Er benötigt das verschollene Götterschwert, um seine eigene alte Kraft zurückzugewinnen. Aus diesem Grund schickt er eine kleine Gruppe Krieger auf eine gefährliche Reise. Ihre Aufgabe ist es das zu tun, was dem Feuergott verwehrt ist. Dem Vorhaben stehen jedoch viele Hürden und Gefahren bevor. Als plötzlich auch noch die verschwundene Enkeltochter des Hohepriesters auftaucht, nimmt das Schicksal eine unerwartete Wendung.

Meine Meinung:
Mit „Ynsanter-Pfade des Feuers“ hat Annette Eickert ein Buch geschaffen, welches mich in die Welt der Raukarii eintauchen lies.

Wie immer bei Fantasy-Romanen hatte im am Anfang Schwierigkeiten mir die vielen verschiedenen Namen zu merken, aber dies relativierte sich bald, da die Charaktere so lebendig beschrieben sind, dass ich sie förmlich vor mir sah. Schnell hatte die Autorin es geschafft mich in den Bann der Geschichte zu ziehen.

Norion war mir als Figur sehr sympathisch und so wollte ich unbedingt wissen, ob er es schafft Ynsanter zu finden. Aber auch die anderen Figuren haben es mir angetan. Sie alle sind authentisch, spannend beschrieben und agieren immer nachvollziehbar. Am meisten Spaß gemacht hat es, Nezzir auf seiner Reise mit den Brüdern zu begleiten. Er ist immer wieder für ein Kopfschütteln oder auch einen Lacher gut. Auch wenn ich das eine oder andere Mal echt wütend auf ihn war, so ist er mir im Laufe der Geschichte doch sehr ans Herz gewachsen.

Das Buch besteht zunächst aus 3 Handlungssträngen, die später zueinander laufen. Auch hier schafft es die Autorin diese zu verknüpfen, ohne dass es unglaubwürdig erscheint. Einiges ist sehr überraschend, aber genau das fand ich an diesem Buch auch toll. Man weiß nicht sofort, worauf die Geschichte hinausläuft, sondern erfährt immer wieder Neues.

Die Sprache war für mich manchmal etwas gewöhnungsbedürftig. Für meinem Geschmack „grinsen“ bzw. „kichern“ die Krieger zu oft. Für mich passt das einfach nicht zusammen. Kichernde Krieger kann ich mir nicht so recht vorstellen.

Einziger Kritikpunkt ist, dass das Buch nicht in sich abgeschlossen ist. Um die ganze Geschichte von Ynsanter zu erfahren muss man im kommenden Jahr Band 2 kaufen. Die Autorin hat mir auf Nachfrage erklärt, dass dies leider nicht anders machbar ist, da das Buch sonst zu teuer geworden wäre. Dennoch komme ich nicht umhin dafür eine Feder abzuziehen.

Gepostet in 4 Federn, Gelesen 2012, Rezension
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