[Buchbesprechung] Wo immer du bist – Cylin Busby

Busby_Wo_immer_du_bistTitel: Wo immer du bist

Autorin: Cylin Busby

Verlag: Boje (Bastei Lübbe)

Erschinungsjahr: 2014

Seiten: 235

 

Klappentext:
Ich spürte ihre Wärme, als ihre Finger meinen Arm hinaufwanderten und auf meiner Schulter liegen blieben. Sie lächelte, ihr Gesicht ganz nah an meinem. »Ich hab mir Sorgen gemacht, aber jetzt ist alles gut, oder? Ich bleibe bei dir.«

West liegt nach einem Unfall im Krankenhaus. Er kann sich nicht bewegen, kann nicht sprechen – und doch trifft er genau hier das Mädchen seiner Träume.
Olivia ist wunderschön und geheimnisvoll – und auch sie fühlt sich zu ihm hingezogen.
Doch West spürt, dass sie etwas zu verbergen hat. Und ihm ist klar: Wenn er wieder gesund ist, muss er ihr Geheimnis unbedingt ergründen …

Meine Meinung:
Tja… ich denke, dass dies mal wieder ein Buch ist, welches man entweder liebt, oder mit dem man nichts anfangen kann. Und was für mich das Schwierigste ist, ich weiß nicht, zu welcher Fraktion ich gehöre. Ich wollte das Buch unbedingt lesen, da ich den Klappentext und das Thema sehr interessant fand. Auch das Cover macht Lust auf das Buch. Es ist geheimnisvoll, genau wie Olivia. Das Thema an sich finde ich auch immer noch total spannend. Ich finde aber, dass es nicht so gut umgesetzt wurde. Die Geschichte hätte deutlich mehr Potential gehabt.

Das Buch liest sich sehr schnell und flüssig. Man kann dem Verlauf angenehm folgen und bekommt, durch die Erinnerungen, die West immer wieder durchlebt, einen guten Einblick in sein Leben vor dem Unfall. Olivia ist eine interessante Figur, bei der man nach einiger Zeit eine Ahnung bekommt, worauf die Geschichte hinauslaufen wird. Ganz sicher war ich mir aber nicht, ob ich richtig liege. Mir war durchaus bewusst, dass dieses Buch ein Buch der leisen Töne wird, dass man keine großartige Spannung erwarten kann. Leider plätschert die Geschichte aber über weite Seiten einfach nur so vor sich hin. Es passiert nicht wirklich etwas. Dies machte das Buch dann für mich irgendwann langweilig.

Ich hätte mir gewünscht, dass sich die Autorin mehr mit den Gefühlen von West auseinander setzt. Man bekommt natürlich mit, wie es ist, dass er sich nicht bemerkbar machen kann, aber er nimmt es viel zu gelassen hin. Ich möchte eine solche Situation nicht erleben, aber ich denke, dass man, gefangen im eigenen Körper, ohne sich bemerkbar machen zu können auch Momente von Verzweiflung und Panik durchlebt. Bei West wirkt alles wie ein Spaziergang.

Insgesamt vergebe ich 3 durchschnittliche Federn für ein flüssig zu lesendes Buch mit einer Geschichte zu einem wichtigen Thema. Leider konnte mich die Autorin mit der Umsetzung nicht einfangen.

Vielen Dank an den Verlag Boje (Bastei Lübbe) und Blogg Dein Buch für dieses Rezensionsexemplar.

Gepostet in 3 Federn, Gelesen 2014, Rezension
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