[Buchbesprechung] Wenn ich bleibe – Gayle Forman

Titel: Wenn ich bleibe

Autorin: Gayle Forman

Verlag: Weltbild

Erscheinungsjahr: 2010

 

 

Klappentext:
Mia muss sich entscheiden: Entweder bleibt sie bei Adam, ihrem Freund und Seelenverwandten, und ihrer Familie, oder sie folgt ihrer großen Liebe, dem Cello und der klassischen Musik, und geht nach New York.
Doch dann muss sie sich von einer Sekunde auf die andere einer ganz anderen Entscheidung stellen. Denn eine Sekunde ist genug, um Mias Leben für immer zu verändern: Auf eisglatter Fahrbahn rast ein Lkw in das Auto, in dem sie mit ihrer Familie sitzt.
Nur Mia überlebt den Unfall. Sie kann sehen, wie Verwandte, Freunde und vor allem Adam verzweifelt darum kämpfen, sie aus dem Koma zurückholen. Und Mia weiß, dass es allein ihre Entscheidung ist: zu gehen- oder zu bleiben. Die schwerste Entscheidung ihres jungen Lebens.

Meine Meinung:
„Wenn ich bleibe“ ist ein Buch der ganz leisen Töne. Nach dem schlimmen Autounfall sieht Mia sich selbst von außerhalb ihres Körpers. Sie begleitet ihren Körper, der im Koma liegt, ihre Familie und Freunde durch den Tag nach dem Unfall und erzählt aus der „Ich-Perspektive“ wie sie die anderen Personen wahrnimmt. Dabei wird gut der Zwiespalt dargestellt, in dem Mia sich befindet. Einerseits möchte sie für diese Menschen weiterleben, andererseits sind bei dem Autounfall ihre Eltern und ihr kleiner Bruder ums Leben gekommen und es wäre so viel einfacher, sich selbst auch aufzugeben. Sehr schön wird der innere Kampf Mias dargestellt und man überlegt ein ums andere Mal, wie man sich selbst in dieser Situation wohl fühlen würde.

Zwischen gestreut sind immer wieder Anekdoten aus Mias Leben. Man erfährt sehr viel über ihre Eltern, die mir sofort sympathisch waren, über ihre Liebe zu Adam und die große Liebe zu ihrem Cello und der Musik.

Fazit:
Man hier keine spannungs- und actionreichen Szenen, sondern eine eindringlich erzählte Geschichte, die sich um Liebe, Freundschaft, Familie und das Leben an sich dreht. Ich habe in der Bewertung zwischen 3 und 4 Federn geschwankt, da das Buch sicher nicht für jeden etwas ist. Aber alles in allem finde ich, dass möglichst viele Menschen dieses berührende Buch lesen sollten.

Gepostet in 4 Federn, Gelesen 2012, Rezension
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