[Buchbesprechung] Verflixt romantisch – Bettina Belitz

Belitz_Verflixt_romantischTitel: Verflixt romantisch (Luzie & Leander; Band 8)

Autorin: Bettina Belitz

Verlag: Loewe

Erscheinungsjahr: 2014

Seiten: 248

 

Klappentext:
Damit aus Schutzengel Leander endlich ein Mensch wurden kann, muss Luzie zuerst ihre eigenen Probleme lösen. Nur. Mit ihrer besten Freundin Sophie ist sie verkracht. Ihre Parkozr-Kumpel reden nicht mehr mit ihr. Und sogar ihre Eltern habe das Vertrauen in sie verloren. Wie soll Luzie das nur alles wieder in Ordnung bringen?

Meine Meinung:
Ich bin ein bisschen zwiegespalten, was den Titel angeht. Bislang passte dieser immer perfekt zum Inhalt. „Verflixt romantisch“ – irgendwie hatte ich mir da mehr erwartet. Die Interaktion zwischen Luzie und Leander ist in diesem Band äußerst spärlich gesät. Mich hat nicht so recht erreicht, wo die Romantik in diesem Buch zu finden ist.

Dies ist aber das Einzige Manko für mich und insgesamt muss ich aber sagen, dass Bettina Belitz es schafft, die Geschichte zu einem schönen runden Ende zu führen. Alle losen Fäden werden verknüpft und zu einem logischen Abschluss geführt.

Luzie macht über die 8 Bände die größte Entwicklung durch. Logisch, denn sie ist in einem Alter, in dem es sich auch einfach anbietet, seinen Protagonisten eine Entwicklung durchmachen zu lassen. Im ersten Band ist sie wirklich noch ein kleines Mädchen. Wild, ungezähmt, liebenswert. Jetzt, in Band 8 ist sie immer noch liebenswert, aber sie ist erwachsener geworden. Vor allem durch die Probleme, die sie in diesem Band lösen musste und die Gespräche, die sie dafür führt, zeigt sich, dass sie auf einem guten Weg ist, eine tolle junge Frau zu werden.

Leander war mir am fernsten. Ich konnte ihn hier nicht richtig greifen. Ich hatte manchmal sogar das Gefühl, dass er nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt. So richtig beschreiben kann ich es nicht, aber für mich war er der schwächste Charakter in diesem Reihenabschluss.

Luzies Mutter ist durchgeknallt wie eh und je. Diese Frau ist einfach unglaublich. Nicht unsympathisch, aber Luzie tat mir manchmal echt leid. Mit einer solchen Mutter gesegnet zu sein dürfte nicht immer nur ein Segen sein.

Luzies Vater hätte ich am liebsten geschüttelt. Wie kann man nur so kalt gegenüber der eigenen Tochter sein. Klar, das Vertrauen ist durch alles, was Luzie in den vorherigen Bänden angestellt hat (haben soll) angeknackst, aber trotzdem hätte er sie etwas netter behandeln können. Kinder sollten, aus meiner Sicht, wissen, dass sie bei den Eltern immer eine Zuflucht finden, egal, was sie angestellt haben. Ist sicher manchmal schwierig, aber das muss man sich vorher überlegen, wenn man Eltern werden will.

Von mir gibt es vier Federn, weil mir definitiv noch ein bisschen mehr Romantik gefehlt hat. Über weite Strecken war Leander sehr kalt Luzie gegenüber. Auch der Witz, der in den anderen 7 Bänden immer wieder in der Konversation der beiden steckte, hat mir gefehlt. Der Abschlussband von Luzie und Leander ist eher ruhig und ernsthaft. Ein gelungender Abschluss, aber für 5 Federn fehlt für mich einfach ein bisschen was.

Betrachtet man die Reihe insgesamt kann ich nur sagen: LESEN! Sie ist gedacht für Mädchen zwischen 11 und 13 Jahren und ich kann mir vorstellen, dass die stürmische, liebenswerte Luzie und der manchmal nervige, aber ebenso liebenswerte Leander viele begeisterte Anhängerinnen finden dürften.

Gepostet in 4 Federn, Gelesen 2014, Rezension
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