[Buchbesprechung] Verdächtig – Simon Kernick

Titel: Verdächtig

Autor: Simon Kernick

Verlag: Heyne

Erscheinungsjahr:2010

Seiten: 464

 

Klappentext:
Wollte mich da eben wirklich jemand töten, oder werde ich langsam verrückt? Für Rob Fallon verwandelt sich eine durchzechte Nacht in einen furchtbaren Alptraum, als er sich im Apartment einer Freundin wiederfindet. Plötzlich tauchen zwei Männer in der Wohnung auf, entführen Jenny und versuchen ihn zu töten. Rob kann im letzten Moment entkommen. Niemand glaubt ihm seine Geschichte. Entweder findet Rob die Wahrheit heraus, oder er ist bald tot. Denn die Killer haben es auf ihn abgesehen.

Meine Meinung:
„Verdächtig“ ist das erste Buch, welches ich von dem Autor Simon Kernick gelesen habe, aber es wird sicher nicht das letzte Buch gewesen sein.

Zunächst begleitet man nur Rob, der, wie der Klappentext ja auch bereits sagt, die Entführung einer Freundin miterlebt und dem niemand so richtig glaubt. Nur Tina Boyd, eine Polizistin ist von Anfang an nicht sicher, ob sie ihm nicht doch glauben soll und fängt vorsichtig an zu ermitteln. Sie zieht einen ehemaligen Kollegen, Mike Bolt, hinzu. Bolt war für mich die sympathischte Figur in der Geschichte. Er nimmt die Dinge in die Hand, tut sein bestes und erscheint die ganze Zeit glaubwürdig.

Die Spannung wird immer mehr gesteigert und dann fangen die Ereignisse an sich zu überschlagen. In mehreren Handlungssträngen wird die Geschichte erzählt, so dass der Leser immer genau weiß, was bei welcher der Hauptpersonen gerade vor sich geht. Man weiß immer etwas mehr als der Ermittler Mike Bolt und fiebert darauf hin, dass er das Rätsel endlich löst.Die Fäden laufen dann auch nach und nach immer mehr zusammen, so dass langsam klar wird, worauf es hinaus läuft.

Schade fand ich, dass der Leser Jenny, das eigentlich Entführungsopfer nicht näher begleitet hat. Dafür, dass sie der Auslöser der ganzen Geschichte war kam sie mir eindeutig viel zu kurz. Hier hätte der Autor noch mehr herausholen können.

Mein Fazit:
Spannende Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Seite. Ein Thriller, den man gut lesen kann und bei dem man sich nicht langweilen wird. Gute Unterhaltung.

Gepostet in 3 Federn, Gelesen 2012, Rezension
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