[Buchbesprechung] Verbotene Küsse in der Halbzeit – Poppy J. Anderson

Verbotene_Kuesse_in_der_halbzeitTitel: Verbotene Küsse in der Halbzeit (New York Titans; Band 4)

Autorin: Poppy J. Anderson

Verlag: Amazon Publishing

Erscheinungsjahr: 2013

Seiten: 394

 

Klappentext:
Erin Hamilton hat klare Zielvorstellungen vor Augen und weiß, wohin ihr Weg gehen wird … wären da nicht ständig Komplikationen, die ihr das Leben erschweren. Zum einen gibt es da ihre jüngere Schwester, deren überdimensionale Hochzeit jeden vernünftigen Rahmen zu sprengen droht, dann treibt ihre sexuell orientierungslose Mitbewohnerin sie beinahe in den Wahnsinn und Geldsorgen hat Erin auch noch. Zu allem Überfluss muss sie mit dem verantwortungslosen und arroganten Tom Peacock klarkommen, der sie als Kindermädchen für seine vierjährige Tochter engagiert, damit er sich nicht selbst um die Kleine kümmern muss. Der berühmte Footballspieler ist es gewöhnt, seinen Willen durchzusetzen und das zu bekommen, was er haben will. Doch bei Erin beißt er auf Granit, denn sie ist alles andere als beeindruckt von ihm und zeigt dies deutlich. Sie zwingt ihn dazu, Zeit mit seiner süßen Tochter zu verbringen. Ob Tom gegen so viel Weiblichkeit um ihn herum eine Chance hat?

Meine Meinung:
Warum nur 3 Federn? Eigentlich ist die Bewertung nicht ganz fair, denn Poppys Schreibstil ist witzig und flüssig, wie auch in den anderen Büchern. Ich habe diesen Band sogar regelrecht verschlungen, da ich wissen wollte, was mit Zoey passiert. Dennoch nur 3 Federn, um ihn etwas von den anderen Bänden abzugrenzen, da ich mit Tom nicht warm wurde und ihm sein Umdenken auch nicht wirklich abgekauft habe. Hier hätte ich mir von der Autorin irgendwie gewünscht, dass sie das Ende etwas streckt, um vielleicht doch noch zu überzeugen.

Tom kannte ich bis zu diesem Band gar nicht. Er taucht in den Vorbänden nur sehr am Rande auf. Tom ist in meinen Augen ein großer Idiot. Ich fand ihn unmöglich, auch wenn er zwischendurch immer mal wieder Tendenzen hatte ganz süß zu sein und ich dachte „nun ändert er sich“. Aber, selbst am Ende hatte ich irgendwie das Gefühl, dass er nicht aus seiner Haut heraus kann. Ich habe ihm, wie bereits geschrieben, seine Verwandlung nicht abgekauft.

Erin gefiel mir ausgesprochen gut. Sie ist eine tolle Frau, die das Herz am rechten Fleck hat, die aber, wenn es um Zoey geht auch tough wie eine Löwenmutter ist und sich für die Kleine einsetzt. Zoey war einfach nur zum knuddeln. Sie ist süß und lieb und sie tat mir zwischendurch unendlich leid.

Ich muss gestehen, dass mir die Sprüche der Titans untereinander langsam anfangen etwas auf die Nerven zu gehen. Geht es unter diesen Männern wirklich immer nur um Sex und Prügeleien? So wirkt es auf mich. Ich bin ganz froh dass einige inzwischen gebunden sind und Väter geworden. Dadurch kommt ein bisschen Ruhe und Verantwortungsbewusstsein hinein.

Was ich mag ist, dass lieb gewonnene, altbekannte Figuren, wie Liv, Dupree, Brian, Julian oder auch Teddy nicht ausgetauscht werden. Sie sind alle präsent und machten für mich diese Geschichte etwas liebenswerter.

Alles in allem kann ich aber nur 3 Federn vergeben, da mir die Sprüche der Titans, allen voran Blake gehörig auf die Nerven gingen und die Autorin es nicht geschafft hat, mich von Toms Wandlung zu überzeugen.

Gepostet in 3 Federn, Gelesen 2014, Rezension
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