[Buchbesprechung] Untot – sie sind zurück und hungrig – Kirsty McKay

McKay_Untot_sie_sind_zurueck_und_hungrigTitel: Untot – sie sind zurück und hungrig (Band 2)

Autorin: Kristy McKay

Verlag: Chicken House

Erscheinungsjahr: 2013

Seiten: 375

 

Klappentext:
Na toll! Eine Glatze, eine Narbe und 6 Wochen Koma. Als Bobby erwacht, ist bereits ganz Schottland zombifiziert und zur Sperrzone erklärt worden. Ausgerechnet in einem schottischen Krankenhaus festzusitzen, ist also eher ungünstig. Dass auch Alice und Pete dort untergebracht sind, ist zumindest eine gute Nachricht. Doch wo steckt Smitty? Und wieso hat Bobbys Mutter, die angeblich tot sein soll, verschlüsselte Nachrichten auf dem Handy hinterlassen? Die ungleichen Freunde müssen schnellstens hier weg. Denn die Untoten sind lernfähig und hungrig und verdammt gefährlich. Und sie sind nicht die Einzigen, die ihnen hinterher jagen …

Meine Meinung:
Nachdem ich von Band 1 mit 4 Federn ja wirklich angetan war, hat mich Band 2 einfach nur unendlich gequält. Am 30.08. mit dem Buch begonnen habe, habe ich in einem nächtlichen Lesemarathon heute Nacht das Buch beendet, damit ich es endlich hinter mir habe. Jetzt schreibe ich schnell die Rezension und dann muss ich gestehen, möchte ich Band 3 nicht mehr lesen. Ich habe genug von dieser Serie.

Die Sprache ist, genau wie in Band 1 sehr niederschwellig, aber sie kam mir nicht mehr flüssig vor, sondern eher holperig. Die umgangssprachlichen Wendungen nehmen zu und irgendwie hat mich das bei diesem Band manchmal gestört.

Die Figuren entwickeln sich in diesem Band definitiv weiter. Sie sind nicht mehr flach, sondern werden eigenständige Persönlichkeiten. Trotzdem schaffte es die Autorin nicht, mich so an die Figuren zu gewöhnen, dass ich eine Beziehung zu ihnen aufbauen konnte bzw. die Beziehung, die ich aus Band 1 eigentlich zu enigen Figuren hatte weiter mitnehmen konnte. Das habe ich noch bei keiner Reihe gehabt, dass ich Figuren im ersten Band mochte und sie mir dann immer egaler wurden. Hier war es leider so, denn eigentlich war mir die ganze Zeit über recht egal, was mit Bobby, Alice, Russ oder Pete passiert. Insgesamt fand ich die Geschichte belanglos. Sie plätscherte vor sich hin, die Geschehnisse konnten mich nicht fesseln. Bobby und ihre Mitstreiter fliehen, sie kämpfen, allerdings wesentlich weniger als im letzten Band und sie streiten sich. Das ist auch eines der wenigen Dinge, die ich wieder gut fand. Der trockene Humor, der Sarkasmus, die Wortgefechte. Zum Ende hin wird die Geschichte dann allerdings immer unlogischer und unglaubwürdiger.

Ganz lustig fand ich, dass Smitty quasi im Geiste dabei ist, da er Bobby in Kursivschrift Kommentare ins Ohr flüstert. Daran merkt man, dass sie ganz schön an ihm hängt.

Ich gebe 2 Federn („kann man lesen, muss man aber nicht“), denn leider kann ich diese Fortsetzung wirklich nicht guten Gewissens empfehlen. Macht euch einfach selbst ein Bild von diesem Buch. Ich kann es nicht anders beurteilen und für mich ist die Reihe mit diesem Buch auch beendet.

Gepostet in 2 Federn, Gelesen 2013, Rezension
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