[Buchbesprechung] Untot – Lauf, solange du noch kannst – Kirsty McKay

Titel: Untot –  Lauf, solange du noch kannst

Autorin: Kirsty McKay

Verlag: Chicken House

Erscheinungsjahr: 2012

Seiten: 360

 

Klappentext:
Auf keinen Fall wird sie aus diesem Bus aussteigen. Bobby hasst ihre neuen Mitschüler und der Skiausflug war die totale Vollkatastrophe. Da wartet sie lieber mit Bad Boy Smitty, bis die anderen aus dem Café zurückkommen. Aber die anderen kommen nicht. Die anderen sind tot – Alice hat es genau gesehen und dreht vollkommen durch. Schöne Scheiße! Sie müssen hier weg und zwar schnell. Denn plötzlich kommen die Toten auf sie zu und sie sehen verdammt hungrig aus. Doch draußen ist es einsam und dunkel, der Schneesturm tobt und die Handys funktionieren auch nicht. Und eigentlich weiß man aus jedem guten Horrorfilm, dass man sich niemals in so eine Situation begeben darf …

Meine Meinung:
Bei Kirsty McKays „Untot – Lauf, solange du noch kannst“ handelt es sich um einen Zombie-Roman für Jugendliche. Die Geschichte wird aus Sicht von Bobby erzählt und war zu keiner Zeit langweilig. Die Story entwickelt sich stetig vorwärts und die Sprache ist flüssig und sehr jugendlich.

Die Charaktere blieben alle relativ flach und man erfuhr wenig über die Hintergründe der Personen. In meinen Augen hat das der Geschichte nicht geschadet, denn eigentlich war es auch unwichtig. Ich habe, auch ohne die Figuren näher zu kennen, mit ihnen mitgefiebert. Außerdem hat mich schon an der Geschichte dran gehalten, dass ich wissen wollte wie sie enden wird.

Nach und nach festigte sich in mir der Gedanke, dass Bobby vielleicht nur träumt. Etwas zu viele merkwürdige Zufälle und komische Wendungen erweckten in mir diesen Eindruck. Ob sie wirklich geträumt hat? Lest es selbst 😉

Gut fand ich auch, dass der Horror meist nur angedeutet war, so dass das Buch auch für junge Leser empfehlenswert ist. Es war zwar immer spannend, aber bis auf wenige Ausnahmen nicht zu eklig. Das Buch wird ab 14 Jahren empfohlen, ich denke, dass auch 1-2 Jahre jüngere Leser gut mit dem Buch zurechtkommen würden.

Das Ende fand ich etwas unbefriedigend. Schreit mir nach einem zweiten Band…

Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen, wenn man einen leichten Zombie-Schmöcker für zwischendurch sucht, bei dem man nicht viel nachdenken muss. 4 Federn von mir.

Bemerkenswert fand ich übrigens auch die Kampagne, die der Chicken House Verlag gestartet hat, um das Buch zu promoten. Wirklich beeindruckend, was da auf die Beine gestellt wurde.

Gepostet in 4 Federn, Gelesen 2012, Rezension
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