[Buchbesprechung] Tote Augen – Karin Slaughter

Titel: Tote Augen

Autorin: Karin Slaughter

Verlag: blanvalet

Erscheinungsjahr: 2011

 

Klappentext:
Als Krankenhausärztin in Atlanta, Georgia, versucht Dr. Sara Linton, ihr Leben neu zu ordnen. Doch als es zu einer Reihe grausamer Folterungen und Morde kommt, kann die ehemalige Rechtsmedizinerin aus Grant County nicht tatenlos zusehen. Sie schaltet sich in die Ermittlungen von Will Trent und Faith Mitchell vom Georgia Bureau of Investigation ein, auch wenn die Ereignisse schmerzhafte Erinnerungen in ihr wecken, die sie eigentlich hinter sich lassen wollte …

Meine Meinung:
Nachdem ich den letzten Band der Grant County Reihe „Zerstört“ langweilig fand und das Ende mir gar nicht gefiel geht es nun weiter mit Sara Linton. In diesem Buch knüpft Karin Slaughter nahtlos an ihre alten Erfolge an. „Tote Augen“ ist ein spannender Thriller, der mich zwei Tage lang fesselte bis ich die über 500 Seiten verschlungen hatte.

Sara zieht nach Atlanta und trifft dort auf Agent Will Trent. Damit treffen sich hier die Grant County Reihe und die Atlanta Romane. Zuerst war ich skeptisch, aber das Buch hat mich völlig überzeugt. Ich mag Sara und wollte gerne mehr von ihr lesen und Karin Slaughter hat es wunderbar geschafft sie in die Geschichte um Will Trent zu integrieren.

Neben dem zu lösenden Fall geht dieses Buch sehr viel auf die Gefühlswelten von Sara, Will und Faith ein. Gestört hat mich das aber nicht, da ich denke, dass auf diese Weise die Figuren gut zueinander gefunden habe. Auch wer noch nicht Fan einer der beiden Reihen war kann an dieser Stelle gut einsteigen. Ich würde aber trotzdem empfehlen sich die Grand County Reihe zu besorgen, da die Bücher einfach nur genial sind.

Für den weiteren Verlauf der Reihe erhoffe ich mir dass Karin Slaughter an ihre alten Bücher anknüpfen kann, so dass auch die nächste Thriller wieder so spannend werden, dass sich einem die Fußnägel hochrollen. Bei „Belladonna“ ging es mir definitiv so.

Will ging mir manchmal etwas auf die Nerven mit seinem Selbstmitleid. Aber alles in allem ist er ein Charakter, der sehr farbig gestaltet ist, so dass man ihn sich gut vorstellen kann. Will hat definitiv Potential und ich freue mich darauf mehr über ihn zu lesen.

Faith mochte ich in diesem Band gar nicht. Sie war einfach nur zickig, vor allem gegenüber Sara. Damit kam ich irgendwie gar nicht klar, da Sara eine meiner Lieblingsfiguren aus der Grand County Reihe ist. Ich hoffe sehr, dass sich dieses Verhältnis bessert.

Sara gefiel mir so gut wie eh und je. Sie braucht über die Hälfte des Buches um einigermaßen über den Tod ihres Ehemannes Jeffrey wegzukommen, obwohl dieser bereits mehr als 3 Jahre her ist. Das war zeitweilig etwas anstrengend, passte aber gut zu den vorhergehenden Bänden der Grand County Reihe, da man aus diesen weiß, wie sehr Sara an Jeffrey gehangen hat.

Alles in allem ein Thriller, den ich wirklich empfehlen kann. Er wurde an keiner Stelle langweilig, sondern ergriff mich und riss mich mit sich vorwärts.

Gepostet in 4 Federn, Gelesen 2012, Rezension
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