[Buchbesprechung] Special (Zeig dein wahres Gesicht) – Scott Westerfeld

westerfeld_specialTitel: Special – Zeig dein wahres Gesicht (Ugly – Pretty – Special; Band 3)

Autor: Scott Westerfeld

Verlag: Carlsen

Erscheinungsjahr: 2008

Seiten: 383

 

Klappentext:
Eine neue Operation hat Tally endgültig zu etwas Besonderem gemacht. Jetzt ist sie beängstigend schön, gefährlich stark, pfeilschnell – eine Special, geschaffen, um die Uglies und Pretties unter Kontrolle zu halten. Als Rebellen aus Smoke in der Stadt auftauchen, soll Tally ihre Loyalität beweisen und den Unterschlupf der Smokies aufspüren. Doch der Weg dorthin steckt voller Überraschungen und Erinnerungen. Denn einst war Tally selbst eine Smokey …

Meine Meinung:
Schwierig… Tally kam mir in diesem Band völlig indifferent vor. Ehrlich gesagt konnte ich ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen fast gar nicht mehr nachvollziehen. Nach allem, was ich in den ersten beiden Bänden über die Specials gelernt habe stelle ich sie mir mehr als berechnende Maschinen vor, ohne Gefühle. Tally hingegen ist genauso zögerlich, wie sie es auch in den ersten beiden Bänden war. Sie ändert ständig ihre Meinung. Außerdem habe ich nicht verstanden, was Scott Westerfeld uns damit sagen will, dass die Specials eisig bleiben müssen. Die Prettys haben Läsionen um Kopf und nur wenn sie prickelnd sind, dann haben sie nicht mehr den absolut getrübten Blick, sondern sehen die Welt mit klaren Augen. Die Specials aber haben diese Läsionen nicht, damit sie verantwortungsvolle Jobs, wie Wächter, Ärzte, Feuerwehrmänner ausführen können. Dennoch sagt Shay Tally immer wieder, dass sie eisig sein soll und auch Tally selbst zwingt sich immer wieder dazu, um ihre Pflicht zu erfüllen. Für mich passte das alles nicht so richtig zusammen.

Die gesamte Geschichte ist ein einziger großer Zufall. Nichts ist wirklich bis zum Ende durchgeplant, alles könnte auch immer anders kommen. Einerseits sind die Specials mit verstärkten Knochen, Zähnen, besserer Sicht, etc. so konstruiert, dass sie Übermenschen sind. Andererseits passieren Tally immer wieder Unfälle, bei denen sie sich dann doch verletzt.

Tally und Shay lieben sich und hassen sich, wie auch bereits in den vorangegangenen Bänden. Schwierig, da mitzuhalten. Vor allem ist es für den Leser nicht immer nachzuvollziehen warum sie sich gerade mal wieder hassen.

Das Ende wirklich konstruiert und die Moral, die die Geschichte vermitteln soll kommt leider ebenso konstruiert rüber.

Insgesamt kann ich für den letzten Band der Trilogie leider nicht mehr als eine Feder vergeben, da die gesamte Geschichte extrem konstruiert und dabei noch verwirrend ist. Es mangelt an Spannung, da Tally immer wieder von einem extrem ins nächste schwankt, dabei aber nicht glaubwürdig ist.

Gepostet in 1 Feder, Gelesen 2014, Rezension
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