[Buchbesprechung] Silo – Hugh Howey

Howey_Silo_gesamtTitel: Silo

Autor: Hugh Howey

Verlag: Piper

Erscheinungsjahr: 2013

Seiten: 532

 

Klappentext:
Drei Jahre nach dem mysteriösen Tod seiner Frau Allison setzt Sheriff Holston seiner Aufgabe ein Ende und entschließt sich, die strengste Regel zu brechen: Er will das Silo verlassen. Doch die Erdoberfläche ist hoch toxisch, ihr Betreten bedeutet den sicheren Tod. Holston nimmt das in Kauf, um endlich mit eigenen Augen zu sehen, was sich hinter der großen Luke befindet, die sie alle gefangen hält. Seine Entdeckung ist ebenso ungeheuerlich wie die Folgen, die sein Handeln nicht zuletzt für seine Nachfolgerin Juliette hat …

Meine Meinung:
Nachdem ich Band 1 und Band 2 als ebook gelesen hatte, habe ich mir die Gesamtausgabe gekauft. Band 1 und 2 haben mir wirklich gut gefallen, aber leider zog sich die Gesamtausgabe dann doch ziemlich in die Länge.

Die Protagonisten sind gut vorstellbar beschrieben. Vor allem Juliette habe ich von Anfang an ins Herz geschlossen. Sie ist eine starke, mutige Protagonistin, die sich durch nichts und niemanden aufhalten lässt. Sie handelt nachvollziehbar und ich habe es wirklich genossen von ihr zu lesen. Aber auch die anderen Bewohner des Silos, wie Walker, Solo und Lukas standen vor meinem inneren Auge und waren mir sympathisch. Die Meinungswandlung von Lukas war mir ein wenig zu flach, zu wenig ausgeführt um sie nachvollziehen zu können. Hier hätte man durchaus noch weiter ins Detail gehen können, um Lukas besser verstehen zu können.

Schade fand ich auch, dass man so wenig darüber erfuhr, wie der Silo funktioniert. Es gibt Farmen, es gibt die Mechanik, IT, Wohnungen, etc.. Aber wie das alles zusammenspielt und wie die Tiere in dem Silo überleben. Wo die Luft herkommt, das erfährt man leider nicht.

Alles in allem fehlte mir aber so ein bisschen die „Aktion“. Die Geschichte entwickelt sich zwar stetig weiter, aber sie plätschert irgendwie auch über 500 Seiten nur so dahin. Es passiert nicht wirklich viel, bzw. wenn etwas passiert, dann wird es meiner Ansicht nach fast ein wenig übergangen. Hier hätte Hugh Howey durchaus etwas mehr ins Detail gehen können. Dafür hätte man sicher an anderer Stelle etwas straffen können, damit das Werk nicht ausufert.

Ich vergebe 3 Federn für ein Werk, das keine Zeitverschwendung ist, mich aber auch nicht überzeugen konnte, da einfach zu viele Fragen offen geblieben sind.

Gepostet in 3 Federn, Gelesen 2013, Rezension
Tagged , , , ,

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen