[Buchbesprechung] Selection – Die Elite – Kiera Cass

cass_selection_die_eliteTitel: Selection – Die Elite (Band 2)

Autorin: Kiera Cass

Verlag. Sauerländer

Erscheinungsjahr: 2014

Seiten: 384

 

Klappentext:
Von den 35 Mädchen, die um die Gunst von Prinz Maxon und die Krone von Illeá kämpfen, sind mittlerweile nur noch 6 übrig. America ist eine von ihnen, und sie ist hin- und hergerissen: Gehört ihr Herz nicht immer noch ihrer großen Liebe Aspen? Aber warum hat sich dann der charmante, gefühlvolle Prinz hineingeschlichen? America muss die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen. Doch dann kommt es zu einem schrecklichen Vorfall, der alles ändert.
Auch im zweiten Band der ›Selection‹-Trilogie geht es um die ganz großen Gefühle! Kiera Cass versteht es meisterhaft, das im ersten Band vorgestellte Liebesdreieck noch ein bisschen verzwickter zu machen und die Leserinnen gemeinsam mit America hin- und her schwanken zu lassen: Maxon oder Aspen? Aspen oder Maxon?

Meine Meinung:
Ich hoffe, dass es sich hier um den typischen etwas langweiligen Lückenfüller zwischen Band 1 und 3 einer Trilogie handelt und Band 3 wieder besser wird.

America war mir in diesem Band eher etwas unsympathisch. Sie kann sich nicht zwischen Maxon und Aspen entscheiden. Sie schwankt eigentlich minütlich in ihre Liebe. Mal der eine, dann sieht sie den anderen, dann ist es halt wieder der… Sie zeigt sich in diesem Band nicht stark, sondern zickig und eifersüchtig. Sie spielt mit beiden Männern.
Ganz selten mal blitzt die starke America durch, aber genauso schnell kuscht sie wieder vor der Krone und macht Rückzieher in dem, was sie denkt und sagt. Sehr schade!

Auch Maxon wurde mir unsympathischer als sympathischer. Er ist schwach, er kann sich gegen seine Eltern nicht durchsetzen, er steht nicht für das, was er fühlt und denkt ein. In diesem Band fängt er an mit den Mädchen und deren Gefühlen zu spielen. Das hat mich bei einer gewissen RTL-Show, mit der dieses Buch in diesem Band deutlich vergleichbar ist, genervt und auch Maxon macht es mir unsympathisch. Auch hier sehe ich absolut keine Weiterentwicklung.

Aspen wird mir immer sympathischer. Er hat in meinen Augen jedoch eine bessere Freundin verdient als America. Er war es, dessen Gefühle mich am besten erreicht haben. Für ihn muss es schwer sein, seine Freundin mit einem anderen Mann zu sehen und nicht zu wissen, wie sie sich letzten Endes entscheidet.

Die Geschichte um Marlee hat mir hingegen sehr gut gefallen. Sie zeigt die Welt, in der wir uns befinden mit vielen und nicht nur guten Facetten. Marlee war eine der Personen, die mir hier am besten gefallen haben. Unbeirrbar geht sie ihren Weg und ist absolut ehrlich.

Gut gefallen hat mir auch, dass man ein wenig darüber erfährt, wie Ilea entstanden ist, wie die politischen Hintergründe der Nation sind und wie sie sich dahin entwickelt hat, wo sie heute steht.

Insgesamt muss ich sagen, dass mich Amercias hin und her zwischen Maxon und Aspen eher genervt als unterhalten hat. Sie entwickelt sich meiner Ansicht nach zum Negativen und ich habe diesen Band wirklich eher als Lückenfüller empfunden. 3 Federn für dieses Buch.

Gepostet in 3 Federn, Gelesen 2014, Rezension
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