[Buchbesprechung] Der Duft von Schnee – Petra Röder

Roeder_Seasons_of_love_1Titel: Der Duft von Schnee (Seasons of Love; Band 1)

Autorin: Petra Röder

Erscheinungsjahr: 2013

Seiten: 297

 

 

Klappentext:
Eyleen lebt seit über drei Jahren in London. Zusammen mit ihrer Heimat Irland hat sie auch ihre dubiose Vergangenheit hinter sich gelassen. Selbst ihre beste Freundin Brenda hat keine Ahnung von Eyleens früherem Leben.

Als sie Cole kennenlernt, beginnt für Eyleen eine Achterbahnfahrt der Gefühle und dabei hat sie noch keine Ahnung, dass auch er ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt.

Der Duft von Schnee“ ist der erste Band der „Seasons of Love“ Reihe. Eine fortlaufende Liebesgeschichte in vier Teilen.

Meine Meinung:
Puh… ich tue mich echt schwer mit dieser Rezension, da ich normalerweise die Bücher von Petra Röder liebe. Mit den Personen und der gesamten Geschichte von „Der Duft von Schnee“ konnte ich nicht richtig warm werden.

Hauptpersonen sind Cole und Eyleen. Ich habe das Gefühl, dass ich keinen von beiden richtig kennengelernt habe. Sie sind extrem verschlossen gegenüber mir als Leserin, was ihre Gefühle angeht. Cole z. B. war mir sehr unsympathisch und ich habe bis zum Schluß nicht verstanden, warm er, der normalerweise von Bett zu Bett hüpft und das schnelle Abenteuer sucht, sich so plötzlich um 180 Grad dreht und Eyleen will. Insgesamt ging mir dieses „sich gegenseitig wollen“ auf beiden Seiten viel zu schnell. Sie kannten sich überhaupt nicht, sie wollten beide keine Beziehung und schwups waren sie trotzdem ineinander verliebt.

Eyleen war mir zumindest halbwegs sympathisch. Was sie für Graham getan hat, das war schon toll. Die Eyleen, die bei mir im Kopf entstand passte nur leider so gar nicht zu dem zarten Geschöpft auf dem Cover. Ich empfand sie als etwas trampelig und immer schwankend zwischen starker Frau, die weiß, was sie will und einem Mäuschen, dass so gar nichts auf die Reihe bringt.

Die Handlung, ja, die plätscherte die ersten 2/3 des Buches so vor sich hin. Es passiert nicht viel Aufregendes, was aber auch der Tatsache geschuldet sein mag, dass es noch weitere Bände geben wird bzw. schon gibt. Erst auf den letzten 100 Seiten wird es dann spannend.Leider halte ich Cole noch immer für ein riesen (das, was man nicht sagt), so dass ich nicht nachvollziehen kann, was Eyleen an ihm findet.

Was mir wiederum gut gefallen hat war, dass Cole und Eyleen abwechselnd aus ihrer Sicht die Geschichte vorangetrieben haben. So konnte man beide Seiten mitverfolgen. Schade war allerdings, dass man Eyleen auch bei ihren Ausflügen mit ihrer besten Freundin verfolgte. Cole bei seinen Alleingängen aber nicht. Ich denke, dass dies die Spannung aufrecht erhalten soll, aber irgendwie fühlte ich mich so ein bisschen betrogen.

Die knapp 300 Seiten zogen sich die meiste Zeit für mich wie Kaugummi und so sehr mir das Herz blutet, einer meiner Lieblingsautorinnen keine Empfehlung aussprechen zu können, aber mich konnte das Buch leider gar nicht überzeugen. Eine ganze Weile lag das Buch mit Lesezeichen auf S. 108 im Regal, bis ich mich wieder aufgerafft habe es in die Hand zu nehmen. Auf S. 164 war ich kurz davor abzubrechen, aber ich wollte dem Buch wenigstens die Chance geben mich noch zu überzeugen. Ihr seht, ich habe wirklich alles gegeben, aber leider sprang der Funke nicht über. 2 Federn, da man es durchaus lesen kann, aber aus meiner Sicht nicht unbedingt muss.

Gepostet in 2 Federn, Gelesen 2013, Rezension
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