[Buchbesprechung] Schwarze Schwäne – Daniel Westland

Titel: Schwarze Schwäne

Autor: Daniel Westland

Verlag: Script 5

Erscheinungsjahr: 2012

 

 

Das Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde auf Lovleybooks lesen dürfen. Dafür herzlichen Dank und auch an den Autor!

Klappentext:
Jennifer betreibt ihre Forschung mit großer Leidenschaft. Doch was mit einer bahnbrechenden Entdeckung im Bereich der Risikoforschung beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Kampf auf Leben und Tod. GlobalENJ – ein global agierender Konzern – spielt dabei die entscheidende Rolle. Seine skrupellosen Aktivitäten sind der Katalysator, der das Ende der Menschheit unwiderruflich einläutet. GlobalENJ setzt alles daran, Jennifer an der Veröffentlichung ihrer Daten zu hindern. Und während die Ereignisse sich überschlagen, nimmt Jennifer nicht nur den Kampf mit einem übermächtigen Gegner auf, sondern tritt auch den tödlichen Wettlauf gegen die Krankheit an, die schon dem Leben ihres Vaters ein jähes Ende gesetzt hat.

Meine Meinung:
Das Cover ist wirklich schön und macht Lust darauf das Buch zu lesen und auch der Klappentext liest sich interessant. Deswegen habe ich mich auch für das Buch beworben. Es fängt spannend an, der Leser wird sofort mit Jennifer in eine ungewöhnliche Situation geworfen und bekommt erste Eindrücke, die Lust auf mehr machen.

Gut im gesamten Buch dargestellt finde ich die Gefahren, die auf uns lauern, in Bezug auf unsere Umwelt, dem Umgang mit den modernen Medien (Internet), der Wirtschaft etc..  In dieser Hinsicht regt das Buch auf jeden Fall zum nachdenken an. Weiterhin fand ich gut, dass die fachlichen Dinge ausreichend erklärt wurden, dass man sie auch als Laie nachvollziehen konnte.

Leider hat für mich das Buch dann trotzdem relativ schnell an Spannung verloren. Ich habe für die gerade mal 370 Seiten eine Woche gebraucht. Das ist ziemlich lange für meine Verhältnisse und ich muss gestehen, das sich das Buch nicht zu ende gelesen hätte wenn ich es nicht für die Leserunde bekommen hätte. So aber hatte ich den Ehrgeiz dem Buch wenigstens bis zur letzten Seite die Chance zu geben mich zu begeistern.

Ich kann gar nicht so genau sagen warum es mich nicht fesseln konnte. Einerseits wird Jennifer von einer Situation in die nächste geworfen und so müsste sich die Spannung eigentlich aufrecht erhalten. Irgendwie war die Geschichte insgesamt für mich aber nicht stimmig. Dafür, dass Jennifer bislang ein völlig normales 22jähriges Mädchen war ist sie erstaunlich gelassen als sie verfolgt wird. Sie nimmt es in ihrem Hotelzimmer mit vier Angreifern gleichzeitig auf und gewinnt. Die Angreifer sind wohlgemerkt ausgebildete Security-Leute die Waffen dabei haben. Glaubhaft? Nicht wirklich… Die Tür zu ihrem Hotelzimmer wird gesprengt. Ruft jemand die Polizei? Nein! Aha… Auch ihr Gegenspieler, Young-Sun, ist merkwürdig. Er verhält sich ein ums andere Mal irgendwie unprofessionell. Ich glaube nicht, dass er seinen Job lange hätte, wenn er wirklich so agieren würde.Durch die Figuren, die meistens ganz anders handelten als ich es von ihnen erwartet hätte konnte ich mich nicht so richtig in die Geschichte hineinversetzen.

Ich möchte das Buch nun auch nicht zu schlecht machen. Sicher wird es viele begeisterte Leser finden. Aber mein Fazit ist leider, dass mich das Buch nicht zu fesseln vermochte, da mir doch so einiges an den Figuren nicht glaubwürdig vorkam. Ich habe mich zu sehr zwingen müssen weiterzulesen und deswegen gibt es  von mir nur 1 Feder.

Gepostet in 1 Feder, Gelesen 2012, Rezension
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