[Buchbesprechung] Nichts vergessen und nie vergeben – Joelle Charbonneau

Charbonneau_Nichts_vergessen_und_nie_vergebenTitel: Nichts vergessen und nie vergeben (Die Auslese; Band 2)

Autorin: Joelle Charbonneau

Verlag: Penhaligon

Erscheinungsjahr: 2015

Seiten: 414

 

Klappentext:
Cia Vale ist gemeinsam mit ihrem Freund Tomas an der Akademie von Tosu City aufgenommen worden. Und obwohl die Regierung ihnen ein Medikament verabreicht hat, das alle Erinnerungen an das brutale Auswahlverfahren der »Auslese« löschen soll, hat Cia nichts vergessen – weder die schrecklichen Todesfälle noch ihre Liebe zu Tomas.

Ab sofort kennt sie nur noch ein Ziel: die »Auslese« zu beenden, indem sie dafür sorgt, dass die ganze Welt die grausame Wahrheit erfährt. Doch damit bringt Cia nicht nur sich selbst, sondern auch alle, die sie liebt, in größte Gefahr …

Meine Meinung:
Im zweiten Band geht es weitaus weniger blutig zu, als im ersten, dafür aber fast noch spannender. Cia ist an der Universität angenommen worden und findet nach und nach zu ihren Erinnerungen zurück. Auch dieser Band ist wieder in der Ich-Perspektive von Cia geschrieben, so dass der Leser nur genau das weiß, was Cia weiß. Mir gefällt dies gut, da man so ihre Ängste und Zweifel gut nachvollziehen kann.

Cia macht in meinen Augen eine deutliche Entwicklung durch. Die ist zwar immer wieder hin und her gerissen, wie sie sich verhalten soll, aber in meinen Augen handelt sie wie eine echte Anführerin. Sie hat das Herz auf dem rechten Fleck und in ihrer Heimatkolonie Five Lakes die richtigen Werte beigebracht bekommen. Diesen Werten bleibt sie auch dann treu, wenn es ihr schwer fällt und genau das macht sie so authentisch und sympathisch.

Tomas rückt in diesem Band eher etwas in den Hintergrund, so dass ich über ihn gar nicht so viel sagen kann.

Dafür nimmt Michal eine größere Rolle ein, die mich überrascht hat. Ich will an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber er steht durchaus auf der richtigen Seite und hilft Cia, genau wie bei der Auslese zuvor, so gut er kann.

Ein neuer Charakter ist Ian. Bei Ian weiß ich noch nicht so genau, wo er steht. Er ist Cia in den ersten Tagen an der Universität eine deutliche Hilfe und versucht sie so gut es geht zu schützen. Aber, ob man ihm wirklich vertrauen kann weiß ich noch nicht.

Die Geschichte ist insgesamt spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Sie weist nicht, wie Band 1 zuvor, eine Länge im Mittelteil auf, sondern wird stringent erzählt. Joelle Charbonneau schafft es hier wirklich, den Spannungsbogen zum Ende hin nochmal zu steigern und diesen zweiten Band mit einem fiesen Cliffhanger enden zu lassen. Ich hoffe, dass wir nicht allzu lange auf Band 3 warten müssen und vergebe 4 Federn.

Gepostet in 4 Federn, Gelesen 2015
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