[Buchbesprechung] Mann zu verschenken – Yvonne de Bark

Titel: Mann zu verschenken -> hier bestellen
Autorin: Yvonne de Bark
Verlag: Solibro
Erscheinungsjahr: 2012
Seiten: 224
Genre: Chick-Lit/ Frauenroman

 

 

Klappentext:
Bea steuert auf den magischen 40. Geburtstag zu. Ein Anlass, in Krisenstimmung zu verfallen, ist dies jedoch eigentlich nicht, denn sie hat alles, was man sich nur wünschen kann: einen gut verdienenden Ehemann; zwei Kinder, die in der Pubertät zwar manchmal nerven, im Großen und Ganzen aber „pflegeleicht“ sind; wenn sie sich im Spiegel betrachtet, gibt es auch keinen Grund zur Unzufriedenheit – sie ist hübsch und sexy, wie eh und je…
Eines Nachts jedoch, unmittelbar nach dem routinemäßigen Wochenendsex, wird Bea schlagartig klar, weshalb sie sich trotz allem unwohl fühlt: Sie liebt ihren Mann nicht mehr! Punkt! Aus! – Eine Scheidung kommt allerdings nicht in Frage, denn Bea hat keine abgeschlossene Ausbildung – und außerdem gibt es da noch diesen leidigen Ehevertrag. Was tun? Um weiterhin seelenruhig und mit allen erstrebenswerten Freiheiten wie die Made im Speck leben zu können, ersinnt sie einen verrückten Gedanken: Ihr Mann bräuchte eine Geliebte…

Meine Meinung:

Ich habe mich bei Blogg dein Buch auf das Buch beworben, weil der Klappentext sich lustig las und ich Yvonne de Bark als Schauspielerin absolut Klasse finde. Das Buch ist auch wirklich nicht schlecht. Es ist handwerklich sauber gearbeitet, die Geschichte ist schlüssig und flüssig erzählt. Yvonne de Bark schreibt in klaren Worten, aber, sie trifft meinen Geschmack einfach nicht. Das macht es mir nun aber umso schwerer es fair zu bewerten.

Bea war mir von Beginn an nicht wirklich sympathisch. Sie hat selber keine Ausbildung, lebt auf Kosten ihres Mannes und nun möchte sie ihn auf galante Weise „loswerden“, um selber frei zu sein, ohne auf die ihr lieb gewordenen Annehmlichkeiten aus seinem Geldbeutel verzichten zu müssen. Hm… einerseits nachvollziehbar, andererseits sind mir solche Frauen einfach unsympathisch. Sie sucht über eine Onlineplattform nach einer Frau für ihn. Natürlich kommt es zu einigen Irren und Wirren, die Story ist, wie es in dem Genre ja auch meistens ist, ziemlich vorhersehbar.

Ich glaube schon, dass dieses Buch viele Leserinnen ansprechen kann und für den einen oder anderen Lacher sorgt.

Handwerklich gesehen denke ich, dass das Buch durchaus 4 Federn verdient hätte. Wenn es nach meinem Geschmack geht, dann sind es leider nur 2 Federn. Deswegen bilde ich jetzt einfach mal den Durchschnitt, vergebe 3 Federn und empfehle aber, das Buch selber zu lesen.

Gepostet in 3 Federn, Gelesen 2012, Rezension
Tagged , , , , ,

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen