[Buchbesprechung] Magnolia Steel (Hexendämmerung) – Sabine Städing

Titel: Magnolia Steel – Hexendämmerung

Autorin: Sabine Städing

Verlag: Boje Verlag (Bastei Lübbe)

Erscheinungsjahr: 2012

 

 

Klappentext:
Was tun, wenn man mit dreizehn Jahren urplötzlich erfährt, dass man eine Hexe ist? Magnolia fällt aus allen Wolken, als ihre Tante Linette sie in dieses Familiengeheimnis einweiht. Bisher hatte sie sich immer für ein durchschnittliches Mädchen gehalten. Doch nun gerät ihre Welt plötzlich ins Wanken. Der unheimliche Graf Raptus, ein dunkler Magier, bedroht Rauschwald und trachtet ihr nach dem Leben. Höchste Zeit also, dass Magnolia in das Hexenhandwerk eingeführt wird, denn um den Grafen zu besiegen, wird jede Hexe gebraucht …

Meine Meinung:
Das Cover des Buches ist einfach nur unglaublich schön. Es macht richtig Lust darauf das Buch zu lesen.

Ich bin von der ersten Seite an in die Geschichte eingetaucht und sie hat mich nicht mehr losgelassen. Die Geschichte ist sehr detailreich ausgearbeitet und wurde auf keiner Seite langweilig. Ich bin mit Magnolia bei ihrer Tante Linette eingezogen, habe das Regenfass vor mir gesehen und bin mit Magnolia die Rutsche ins Land der Zwerge entlang gerutscht. Sabine Städing versteht es, den Leser mitzureißen in die Welt von Magnolia und ihren Freunden.

Die Charaktere sind alle sehr liebevoll ausgearbeitet. Zu jedem entstand in meinem Kopf sofort ein Bild. Magnolia ist ein 13jähriges Mädchen, die von ihrere Mutter zu einer Tante verfrachtet wird, bei der sie eigentlich gar nicht sein will. Zunächst ist die Beziehung zwischen Magnolia und Tante Linette auch etwas angespannt, aber diese Beziehung wird über das Buch ganz wundervoll entwickelt und zu etwas einzigartigem. Als Magnolia plötzlich entdeckt, dass sie eine Hexe ist wird es dann noch aufregender. Die Einzige, bei der mir das nicht so richtig gelang sie mir vorzustellen war Tante Linette. Nach der Beschreibung ihres Äußeren hatte ich immer Nanny McPhee (kennt ihr den Film?) vor Augen, aber vom Verhalten her passte das dann nicht. Tante Linette ist eben ein ganz eigener, unverwechselbarer Charakter.

Schön ausgearbeitet fand ich auch die Beziehung zu den Wesen der Natur (Baumgeistern, Wassermädchen, etc.). Auch wenn wir nicht sicher sind, ob es sie gibt und es oft als Unsinn abgetan wird. Etwas mehr Achtsamkeit gegenüber der Natur würde uns allen manchmal gut tun. Die Autorin hat es geschafft dieses in berührende Worte zu kleiden ohne dabei den erhobenen Zeigefinger zu zeigen und ohne den spannenden Lesefluss zu unterbrechen.

Das Buch ist in 31 Kapitel von um die 10 Seiten eingeteilt. Dadurch dürfte es sich auch ganz gut zum vorlesen eigenen, denke ich.

Mein Fazit:
Wer regelmäßig meine Rezensionen liest weiß, dass nur ausgewählte Bücher 5 Federn bekommen. Dieses Buch ist so eines. Es hat sich die 5 Federn redlich verdient. Wunderbar!!!

Vielen Dank an KiBuLo für dieses wundervolle Rezensionsexemplar.

Gepostet in 5 Federn, Gelesen 2012, Rezension
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