[Buchbesprechung] Luzie & Leander (Verdächtig clever) – Bettina Belitz

Belitz_Lucie_7Titel: Luzie & Leander – Verdächtig clever (Band 7)

Autorin: Bettina Belitz

Verlag: Loewe

Erscheinungsjahr: 2013

Seiten: 208

Altersempfehlung: ab 11 Jahren

Klappentext:
Einen unsichtbaren Mitbewohner zu haben, ist genauso kompliziert, wie es klingt: Wegen Leander hat Luzie ständig Ärger mit ihren Eltern. Bis denen der Geduldsfaden reißt und Luzie in einem Erziehungscamp in Colorado landet. Als Luzie schon denkt, dass selbst Leander sie im Stich gelassen hat, taucht er auf und bittet sie um Hilfe: Zusammen mit ihr will er die letzten Geheimnisse des Dreisprungs ergründen. Und die Zeit drängt, denn durch den misslungenen Versuch, ein Mensch zu werden, verwandelt Leander sich nach und nach in einen Geist …

Meine Meinung:
Bettina Belitz hat sich mal wieder selbst übertroffen. Wir werden in die Geschichte geworfen und verstehen, genau wie Luzie, die Welt nicht mehr. Am Ende des letzten Bandes war alles wunderschön und plötzlich ist Leander kalt und abweisend. Er reagiert nicht mehr auf Luzie und macht ihr das Leben zur Hölle. Ich war so böse auf ihn, böse aber auch verletzt. Warum tut er das?

Luzie tat mir einfach nur unendlich leid. Ich heiße es zwar nicht gut, was sie getan hat, um sich von ihrem Schmerz abzulenken, aber irgendwie verstehe ich sie. So schnell kann es gehen. Was mich richtig traurig gemacht hat ist, wie sie mit Serdan umgegangen ist. Wie ihr ja aus vorherigen Rezensionen wisst ist Serdan einer meiner Lieblingscharaktere.

Schön war zu sehen, dass Oma Anni einen etwas größeren Raum einnehmen durfte. Bei aller Verrücktheit ist sie doch eine patente alte Dame, die das Herz auf dem rechten Fleck hat.

Das Einzige, was mir nicht so gut gefiel war die Geschichte um Luzies Mutter. Die Wendung fand ich etwas „drüber“, aber wer weiß, wozu das gut ist und wo es uns im nächsten Band hinführen wird. Ich habe da so einen Verdacht.

Der Schreibstil von Bettina Belitz ist mal wieder sehr bildhaft. Ich war förmlich mit Luzie in der Wüste Colorados. Ich sah alles vor mir. Ich spürte die Hitze der Sonne, die erbarmungslos auf Luzie niederbrannte. Die Autorin schafft es einfach immer wieder das Kopfkino in Gang zu setzen, was hier natürlich auch ein klein bisschen daran lag, dass ich die Doku-Serie, auf die sie anspielt damals gesehen habe.

Richtig gut gefallen hat mir wieder, dass es keine Unlogik gibt. Alle zunächst vielleicht merkwürdig erscheinenden Wendungen erklären sich logisch (soweit man von Logik reden kann, wenn ein Geist eine Rolle spielt *lach*).

Ich habe wieder jede einzelne Seite genossen und kann euch die Serie nur erneut ans Herz legen. Von mir bekommen Luzie, Leander und Bettina Belitz wieder verdiente 5 Federn und eine Leseempfehlung. Ich bin jetzt schon traurig, dass die Autorin angekündigt hat, dass die Geschichte mit Band 8 ihr Ende nehmen wird. Ich liebe Luzie und Leander einfach total.

Vielen Dank an den Loewe Verlag für das Rezensionsexemplar.

Gepostet in 5 Federn, Gelesen 2013, Rezension
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