[Buchbesprechung] Light & Darkness – Laura Kneidl

Kneidl_light_DarknessTitel: Light & Darkness

Autorin: Laura Kneidl

Verlag: Carlsen Impress

Erscheinungsjahr: 2015

Seiten: 394

 

Klappentext:
Die Existenz von Vampiren, Feen und anderen Paranormalen ist längst kein Geheimnis mehr. Doch ist es ihnen verboten, sich ohne die Begleitung des ihnen zugeteilten Delegierten in der Öffentlichkeit zu bewegen. Ausgerechnet bei der warmherzigen Light versagt jedoch das raffinierte Auswahlsystem: Ihr erster Paranormaler ist der rebellische und entgegen aller Regeln männliche Dämon Dante. Und schon bald muss sie sich fragen, ob sie ihn vor der Menschheit oder sich selbst vor ihm schützen muss…

Meine Meinung:
Die Geschichte von Light und Dante habe ich förmlich inhaliert. Ich konnte nicht aufhören zu lesen, bis ich auch die letzte Seite gelesen hatte. Laura Kneidl schafft es, die Geschichte stringent zu erzählen, aber immer wieder Wendungen hinein zu bringen, die die Geschichte noch ein bisschen spannender machen und alle losen Fäden am Ende zu verknüpfen. Heraus gekommen ist ein Buch, welches keine Wünsche offen lässt.

Light und Dante… eine Kombination, die es so eigentlich nicht geben dürfte. Gem. Art. 9 des Buches der Delegation gehören der Delegierte und der ihm zugeteilte paranormale Bürger ausnahmslos dem selben Geschlecht an. Tja… hier hat das System wohl versagt… Gut gefallen hat mir, dass jedem Kapitel ein Artikel des Buches der Delegation vorangestellt wurde. Man merkt dadurch, dass Laura Kneidl sich wirklich viele Gedanken über die Welt, die sie erschaffen hat gemacht hat.

Light war mir von der ersten Seite an sympathisch. Sie ist eine junge Frau, die zwischen ihrer Aufgabe und Dante quasi gefangen ist. Ich fand es sehr berührend, wie sehr sie bereit ist, für ihn einzustehen, obwohl er einfach nur fies zu ihr ist. Er ist ihr Paranormaler und sie will es schaffen. Dabei ist sie aber nicht immer stark und zieht ihr Ding einfach nur so durch. Nein, immer wieder sehen wir auch Lights verletzliche Seite. Ich habe gespürt, wie sehr Dante sie manchmal getroffen hat. Dennoch gibt sie nicht auf. Ich fand sie wirklich bewundernswert.

Auch Dante mochte ich, trotz seines störrischen Auftretens sofort. Irgendwie merkte man sofort, dass hinter der harten Schale mehr steckt, als er dem Leser und Light am Anfang zeigte. Dantes Entwicklung war schlüssig und ich habe ihm jedes einzelne Wort abgekauft.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er ist bildhaft genug, dass ich mir die Menschen, Wesen und Orte gut vorstellen konnte, aber nicht so ausladend, dass es langweilig wird. Das Spannungslevel wird die meiste Zeit ziemlich hoch gehalten. Es gibt aber auch immer mal wieder ruhigere Momente zum durchatmen.

Von mir gibt es für diesen Debütroman, der ein Einzelband ist, 5 verdiente Federn und eine Leseempfehlung.

Gepostet in 5 Federn, Gelesen 2015, Rezension
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