[Buchbesprechung] Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter – Susin Nielsen

Nielsen_Goerge_ClooneyTitel: Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter

Autorin: Susin Nielsen

Verlag: Carlsen

Erscheinungsjahr: 2013

Seiten: 208

Klappentext:
Da hat Violets Mutter doch tatsächlich schon mal mit George Clooney zusammengearbeitet, zwar nur, um ihm die Haare zu machen – aber immerhin. Doch auf die Idee, dass er der perfekte Stiefvater für Violet und ihre Schwester Rosie sein könnte, kommt sie nicht. Also muss Violet die Sache selbst in die Hand nehmen. Und beschließt den verhassten Besuch bei ihrem Vater und dessen neuer Frau in Hollywood für ein Treffen mit dem Filmstar zu nutzen. Für irgendwas muss es ja gut sein, dass ihr Vater gerade an einer neuen Fernsehserie arbeitet. Und so schwer wird es doch wohl nicht sein, in der berühmtesten Filmstadt der Welt auf einen Filmstar zu treffen.

Meine Meinung:
Ich hatte am Anfang etwas Schwierigkeiten in die Geschichte hinein zu kommen. Das Lesealter ist hier wirklich für Kinder/Jugendliche, ich würde sagen so um die 12-13 Jahre alt, gedacht. Der Sprachstil ist passend, teenyhaft, etwas rotzig (positiv gemeint).

Violet ist ein typischer Teeny, der nicht mit der Scheidung der Eltern und der neuen Familie des Vaters klarkommt. Auch wenn einige Dinge, die sie getan hat nicht so nett waren, so waren sie auch nicht wirklich bösartig und ich konnte doch sehr darüber lachen. Gut gefallen hat mir auch der Brief, den Violet an George schreibt. Wie ihr die Schnauze gewachsen ist, ein bisschen verzweifelt, aber mit Humor. Herrlich!

Ihre Schwester Rosie tat mir irgendwie leid. Sie ist erst 5 Jahre alt und auch wenn sie es nicht so zeigt wie Violet, glaube ich, dass sie mit der Trennung noch schlechter klarkommt. Sie möchte natürlich eine gute Beziehung zu ihrem Vater haben.

Violets Freundin Pheobe war einfach Klasse. Sie hat tolle Eltern und man merkt, dass sie sehr gefestigt ist in ihrem Wesen. Sie steht Violet mit Rat und Tat der besten Freundin zur Seite.

Alle Figuren sind sehr authentisch dargestellt. Nicht bei einer hatte ich das Gefühl, dass sie unglaubwürdig agiert. Alle konnte ich mir gut vorstellen. Insgesamt handelt es sich hier um einen lustigen Jugendroman, der aber auch zum nachdenken anregen kann und sicher auch soll. Je länger man das Buch liest, desto mehr blickt man hinter Violets Fassade der Verzweiflung. Je mehr sie sich dem Leser öffnet, desto mehr versteht man sie aber auch und umso größer wird das Mitleid.

Ich bedanke mich beim Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar, welches von mir gute 4 Federn erhält, allerdings würde ich dieses Buch wirklich eher jugendlichen Leserinnen (um die 13 Jahre) empfehlen.

Gepostet in 4 Federn, Rezension
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