[Buchbesprechung] Liebe ist kein Beinbruch – Stephanie Bond

Bond_liebe_ist_kein_beinbruchTitel: Liebe ist kein Beinbruch

Autorin: Stephanie Bond

Verlag: Mira Taschenbuch

Erscheinungsjahr: 2013

Seiten: 336

 

Klappentext:
Frauen bezaubern mit ihrem Lachen. Frauen machen, dass Männer gern nach Hause kommen. Und ohne Frauen keine Babys! Nur leider gibt es in Sweetness, Georgia, kaum weibliche Einwohner. Was die drei Armstrong-Brüder mit ihrer Anzeige ändern wollen. Und nun steht Porter Armstrong auf dem Wasserturm, späht in die Ferne und traut seinen Augen nicht: Staub am Horizont – eine Autokolonne nähert sich der Stadt. Da kommen sie! Doch in seiner Begeisterung stürzt Porter vom Wasserturm. Glück im Unglück: Unter den Ankömmlingen befindet sich die kompetente und sehr hübsche Dr. Nikki Salinger. Erst wirft sie einen Blick auf seine Verletzung – Diagnose: gebrochenes Bein -, dann auf Porter…

Meine Meinung:
Wie herrlich. Ein typischer Frauenroman. Er will sie, sie will ihn, sie gestehen es sich nicht ein. Sie schleichen umeinander rum, sie liefern sich herrliche Wortgefechte und am Ende natürlich Happy End… Ganz 08/15. Aber… so ganz 08/15 ist die Geschichte dann doch nicht.

Das Setting spielt irgendwo im Nirgendwo, in Sweetness Georgia, wo es kein warmes Wasser, kein Telefon und auch sonst keine Annehmlichkeiten gibt. Bringt man nun 100 Frauen nach Sweetness, so sind die Streitereien vorprogrammiert. Hier hinein gerät die gestandene, aber leider mit wenig Selbstvertrauen ausgestattete Ärztin Dr. Nikki Salinger. Nikki ist mir sofort ans Herz gewachsen. Sie will eigentlich gar nicht da sein, wo sie ist, aber da sie mit Porter gleich einen Patienten zu versorgen hat, bleibt sie erst einmal. Nikki kann einfach alles. Menschen verarzten, Tiere verarzten und den Laden zusammen halten. Dabei merkt sie selbst gar nicht, wie wichtig sie für alle ist. An ihrem Selbstbewusstsein muss sie dringend arbeiten. Ich mochte an Nikki, dass sie so begeisterungsfähig ist. Durch ihre Augen habe ich die Schönheit der Landschaft um Sweetness wahrgenommen.

Aber auch Porter und seine Bürder Marcus und Kendall muss man einfach gern haben. Die drei Männer arbeiten mit solch einer Leidenschaft daran, die Stadt, in der ihre Eltern glücklich waren, wieder aufzubauen, dass es schon fast an Wahnsinn grenzt. Alle drei sind grundverschieden, aber alle liebenswert. Porter, der in dieser Geschichte die Hauptperson ist, ist der jüngste der Brüder und manchmal durchaus einen Tick zu chaotisch, einen Tick zu jugendlich. Aber, eigentlich mochte ich genau das auch an ihm. Er nimmt das Leben nicht zu ernst.

Was mich an diesem Roman übrigens auch begeistern konnte, ist, dass sich keine Stereotypen finden. Die Figuren in dieser Geschichte sind alle unterschiedlich und sie wissen den Leser zu begeistern, ihn zu verzaubern.

Die Liebesgeschichte insgesamt ist natürlich dann doch ein bisschen vorhersehbar, aber mich hat das in keiner Weise gestört. Ich mag solche Geschichten ganz gerne mal. Man weiß, was einen erwartet und man weiß, dass am Ende alles gut wird.

Von mir gibt es für diesen heiteren Frauenroman, der mir ein paar sehr vergnügliche Stunden beschert hat, 5 Federn.

Gepostet in 5 Federn, Gelesen 2015, Rezension
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Ein Kommentar zu [Buchbesprechung] Liebe ist kein Beinbruch – Stephanie Bond

  1. Kerstin sagt:

    Oh, das Buch liegt ja auch noch auf meinem SuB – nach Deiner Rezension freue ich gleich einmal mehr darauf!

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