[Buchbesprechung] Hourglass – Die Stunde der Zeitreisenden – Myra McEntire

Titel: Hourglass – Die Stunde der Zeitreisenden (Band 1)

Autorin: Myra McEntire

Verlag: Goldmann

Erscheinungsjahr: 2012

 

 

Klappentext:
Die 17-jährige Emerson Cole sieht Dinge, die niemand sonst sehen kann: Es sind Geister, Menschen aus einer anderen Zeit. Keiner konnte ihr bisher erklären warum. Erst als sie Michael Weaver kennenlernt, den attraktiven Experten einer mysteriösen Organisation namens „Hourglass“, scheint ihre Welt wieder Sinn zu ergeben. Nicht nur fühlt sie sich zu ihm hingezogen, sondern er eröffnet ihr, dass sie eine besondere Gabe besitzt – sie kann durch die Zeit reisen. Nur deshalb hat Michael sie aufgesucht, und nur deshalb schwebt sie bereits in größter Gefahr.

Meine Meinung:
Zunächst sei gesagt, dass es sich bei Hourglass um eine Serie handelt. „Die Stunde der Zeitreisenden“ ist der erste Band.

Man erfährt sehr viel über die Hauptpersonen Emerson und Michael. Emerson war mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie sieht Menschen aus vergangenen Zeiten und das ist wahrlich nicht einfach für sie. Sie muss ihre Gabe vor den Menschen, die sie liebt verstecken, da sie deswegen schon einmal in der Psychiatrie war. Ermerson ist ein solch liebenswerter Charakter, dass man sie einfach ins Herz schließen muss. Als Michael auftaucht wird es allerdings etwas nervig, da sie ihn einfach nur anschmachtet. Ich schieb es mal darauf, dass sie gar nicht anders kann, weil es diese Verbindung zwischen den beiden gibt.

Michael war mir von Beginn an unsympathisch. Auf Emerson übt er aber eine magische Anziehungskraft aus. Immer wieder hätte ich sie am liebsten geschüttelt und gesagt: Mach dich von ihm los. Vertrau ihm nicht! Er verschweigt ihr Vieles und erwartet von ihr, dass sie ihm blind vertraut. Michael blieb mir dann auch bis zum Ende unsympathisch.

Es fehlen dem Buch die Emotionen. Emerson und Michael fühlen sich so magisch zueinander hingezogen, dass Lampen durchbrennen, wenn sie sich berühren -> und der Leser spürt nichts davon *schade*

Schade fand ich auch, dass man so wenig über die Organisation „Hourglass“ erfuhr. Auch die Motive von Landers für sein Handeln blieben für mich eher verschwommen. Da wäre durchaus mehr rauszuholen gewesen.

Tja, was soll ich sagen? Die Stunde der Zeitreisenden lässt mich ein bisschen unbefriedigt zurück. Einerseits ist es eine Geschichte, die sich sehr flüssig lesen lässt, andererseits passiert die meiste Zeit nicht wirklich viel, so dass mich die Geschichte nicht zu fesseln vermochte. Erst am Ende wird es nochmal ein bisschen actionreich, aber da ist das Buch dann ja auch vorbei. Einige Fragen hatte ich noch im Kopf, aber ich hoffe einfach mal, dass diese im nächsten Band geklärt werden. Ich würde sagen, dass es sich bei „Die Stunde der Zeitreisenden“ um ein Buch zum wegschlürfen handelt mit dem man nicht viel falsch machen kann, dass aber nun auch nicht der unbedingte Hit ist. Es gibt von mir 3 Federn für „kann man lesen, muss man aber nicht“.

Zu dem Buch bzw. der Serie gibt es auch eine ganz interessante Homepage. Schaut einfach mal vorbei.
Das Buch habe ich bei einem Gewinnspiel des Goldmann Verlages gewonnen. Dafür herzlichen Dank!

Gepostet in 3 Federn, Gelesen 2012, Rezension
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