[Buchbesprechung] Herzfischen – Britta Sabbag und Maite Kelly

Sabbag_HerzfischenTitel: Herzfischen

Autorinnen: Britta Sabbag und Maite Kelly

Verlag: Bastei Lübbe

Erscheinungsjahr: 2015

Seiten: 279

 

Klappentext:
Der ehemalige Kinderstar Josy kommt im Alltag nur schwer zurecht. Als dann das Café ihres geliebten Patenonkels Hugo vor dem Ruin steht, hat sie eine nicht ganz so legale Idee: Sie fischt flirtwillige Männer aus dem Meer der Partnerschaftsseiten im Internet, deren Herzen und Geldbeutel weit offenstehen. Doch einer ihrer ausgenommenen Fische engagiert eine Online-Security-Agentur, und so ist ihr bald der ehrgeizige Simon auf der Spur. Simon und Josefine werfen nun beide ihre Köder aus – doch was passiert, wenn gleich zwei Herzen im Netz landen?

Meine Meinung:
Ich habe mich mit diesem Buch wirklich sehr schwer getan. Ich wollte es unbedingt lesen, da ich Stolperherz und Herzriss von Britta Sabbag unheimlich toll fand. Aber den positiven Meinungen kann ich mich nicht anschließen.

Bei Herzfischen machen Britta Sabbag und Maite Kelly es mir mit sehr unsympathischen Protagonisten einfach schwer, in die Geschichte hinein zu finden.Statt weniger tage, wie ich es normalerweise für knapp 3 Seiten brauche, habe ich hier die 4 Wochen Rezensionszeit fast ausgenutzt, weil es für mich einfach nicht vorwärts ging.

Josy empfand ich irgendwie ein bisschen, als hätte sie 2 Gesichter. Ihre Chats mit Männern fand ich fast ein bisschen surreal. Sie chattet mit Männern auf eine Weise, die mich an eine Hotline haben denken lassen. Ein bisschen ist es ja auch so, denn von einem ihrer Partner wird sie in Form von Schuhen für ihre „Dienste“ bezahlt.  In der realen Welt wirkt sie ein bisschen naiv. Sie tritt gerne und häufig in irgendwelche Fettnäpfchen.

Simon wirkte auf mich viel zu überzeugt von sich. Er meint, dass er über anderen Menschen steht. Warum er mit Walli zusammenarbeitet blieb mir ein Rätsel, wenn er so wenig von ihm hält – was ich sogar verstehen konnte, denn… Auch Walli, der dem Buch wahrscheinlich die nötige Prise Humor verleihen sollte, fand ich leider nicht lustig, sondern einfach nur nervig. Er kann nichts, hat keinen Bock auf gar nichts und versucht sich so durchs Leben zu schlängeln.

Die Chats zwischen Simon und Josy fand ich zeitweise ein bisschen ermüdend. Sicher könnte der eine oder andere Chart so ablaufen, das will ich gar nicht bestreiten, aber irgendwie fand ich Textpassagen, in denen es sich darum dreht, welches virtuelle Getränk die beiden jetzt zusammen trinken langweilig.

Von mir gibt es leider nur 2 Federn, da mich die Geschichte aufgrund mir sehr unsympathischer Protagonisten nicht packen konnte. Mich konnte weder Josy noch Simon mit ihrer Art berühren und somit zog sich die Geschichte für mich leider ziemlich.

Vielen Dank an Bastei Lübbe und Blogg Dein Buch für das Rezensionsexemplar.

Gepostet in 2 Federn, Gelesen 2015, Rezension
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