[Buchbesprechung] Grau – Jasper Fforde

Titel: Grau (Eddie Russett; Band 1)

Autor: Jasper Fforde

Verlag: Eichborn

Erscheinungsjahr: 2011

 

 

Klappentext:
Es läuft gut für Eddie Russett: Seine Rotsicht ist exzellent, er wird mit etwas Glück auf der Farbskala nach oben heiraten, und sein Leben plätschert angenehm ereignislos dahin – bis zu dem Tag, an dem er sich unrettbar und wider jede Vernunft verliebt. Denn Jane ist nicht nur geheimnisvoll und wunderbar stupsnasig, sie ist auch komplett farbenblind und gehört damit der gesellschaftlichen Unterschicht an: eine Graue! Jane hebt Eddies geordnete Welt aus den Angeln: Plötzlich hat er einflussreiche Feinde, wird mit unbequemen Wahrheiten konfrontiert, und zu allem Überfluss versucht seine Angebetete auch…

Meine Meinung:
Furchtbar! Ganz ehrlich. Wenn ich nicht auf der Fähre Richtung Färöer Inseln festgesessen hätte und noch andere Bücher dabei gehabt hätte, dann hätte ich abgebrochen. So ist Jasper Fforde zu der Ehre gelangt, dass ich sein Buch bis zum Ende durchgelesen habe und ich fand es bis zum Ende einfach nur verwirrend und undurchsichtig. Eigentlich wäre das ein Kandidat für eine Feder gewesen. Die zweite Feder konnte sich das Buch durch die spannende Abenteuer-Geschichte, die Reise der vier jungen Leute nach Hoch-Safran, erschleichen.

Die Menschheit ist komplett farbenblind geworden. Es gibt Menschen, die nur noch Grau sehen und auf der untersten Stufe stehen. Soweit so gut. Dann gibt es aber auch Menschen, die einzelne Farben, z. B. Grün, Rot oder Blau sehen können. Diese stehen weiter oben, abgestuft nach den Farben, die sie sehen können. Soweit habe ich es auch noch verstanden. Dann gibt es aber anscheinend synthetische Farben die wieder alle sehen können? Da bin ich ausgestiegen. Warum? Wie kann jemand, der nur die Farbe Rot erkennen kann plötzlich doch alle Farben sehen, nur weil sie künstlich hergestellt wurden? Ich verstehe es nicht.

Eddie selbst hat mir ganz gut gefallen. Zuerst ist er an das bestehende System angepasst, je länger er sich aber in den Außenbezirken befindet, desto mehr hinterfragt er das bestehende System. Dabei ist er manchmal etwas naiv, aber immer liebenswert.

Gut gefallen hat mir auch Jane, die Graue, die sich im Untergrund gegen das System stellt. Sie ist nicht auf den Kopf gefallen, vertritt ihre Meinung und ist einfach trotz ihrer recht rabiaten Art liebenswert.

Alles in allem muss ich aber sagen, dass „Grau“ ein Buch ist, welches ich nicht verstanden habe und das mich einfach nur verwirrt hat. Ich kann leider keine Empfehlung aussprechen.

Gepostet in 1 Feder, Gelesen 2012, Rezension
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4 Kommentare zu [Buchbesprechung] Grau – Jasper Fforde

  1. Yvonne sagt:

    Durch dich bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und hab es mir gekauft 😉
    Geschmäcker sind halt verschieden.

  2. Friedelchen sagt:

    Das find ich echt schade, Grau ist mein neues Lieblingsbuch geworden. 🙁

  3. Friedelchen sagt:

    Dann tut es mir wirklich leid, dass ich dich schlecht beraten habe 🙁
    Aber eigentlich hab ich ein reines Gewissen, ich fand es einfach toll.

  4. Yvonne sagt:

    Alles gut! Da kannst du ja nichts dafür, dass ich das Buch einfach nicht verstehe!
    War trotzdem ein guter Tipp, denn auch dieses Buch war eine Erfahrung.

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