[Buchbesprechung] Fanatic Angels – E. M. Ross

Ross_Fanatic_AngelsTitel: Fanatic Angels (Angels-Serie; Band 3)

Autorin: E. M. Ross

Verlag: Medu Verlag

Erscheinungsjahr: 2013

Seiten: 416

 

Klappentext:

Serienmord oder politisch motivierte Verbrechen? Diese Frage stellt sich das FBI, als drei hochrangige Mitglieder einer rechtsradikalen Partei tot aufgefunden werden. Die Opfer wurden eiskalt exekutiert und die Tatorte mit antifaschistischen Parolen beschmiert.

Nur widerwillig stimmt der erfahrene FBI Profiler Sean Caver zu, diese Fälle zu übernehmen. Die Ermittlungen führen Sean und seine Partnerin Catherine Kampell immer tiefer in den Sumpf der rechtsradikalen Szene. Dabei treffen sie auf den charismatischen, skrupellosen Parteiführer Josef Schreiber. Es wird zu Seans persönlicher Mission, diesem machthungrigen Fanatiker das Handwerk zu legen. Doch die Jagd auf ihn fordert bald weitere Opfer. Der Jäger wird selbst zum Gejagten. Sean muss an seine Grenzen gehen, um sich und sein privates Umfeld zu schützen – und dabei ist ihm jedes Mittel recht.

Meine Meinung:
Angefangen zu lesen und innerhalb weniger Tage verschlungen. Wie schon die Vorgängerbände Desperate Angels und Guardian Angels ist auch Fanatic Angels ein Thriller, den ich einfach nicht aus der Hand legen konnte. E. M. Ross schafft es erneut, mich von Anfang an in die Handlung hinein zu ziehen.

Der in diesem Band zu lösende Fall ist einer, den Sean eigentlich gar nicht zu seinem Fall machen will. Er wird am Anfang eher von Cat und Don hinein gedrängt. Ich muss gestehen, dass mir Sean zu Anfang dieses Bandes richtig gehend unsympathisch war. Er erschien mir irgendwie unnahbar, gar nicht mehr der charismatische Mann, den ich in den ersten beiden Bänden so toll fand. Dies legte sich aber relativ schnell. Sean entwickelt sich stetig weiter. In diesem Band kann er seine Fähigkeiten, sich in den Täter hinen zu versetzen wieder an einigen Stellen ausleben. Auch das Zusammenspiel zwischen ihm, Cat und Don wird hier wieder gut skizziert. Diesmal kommt neu Marc hinzu, eine Art Leibwächter für Sean. Zunächst war er mir echt unsympathisch, aber dies änderte sich schnell.

Auch Cat kann in diesem Band zeigen, was in ihr steckt, wenn auch nicht so sehr, wie im zweiten Band. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass sie etwas zu weit in den Hintergrund trat. Dennoch wächst sie mir immer mehr ans Herz. Sie hat sich zu einer guten Agentin entwickelt.

Kommen wir zu den erotischen Szenen. Sie nehmen in diesem Band relativ viel Raum ein. In einem Thriller nicht ganz ungefährlich, wie ich finde. E. M. Ross schafft es aber, diese gezielt in die Handlung einzupflechten und diese wirklich extrem ansprechend darzustellen. Wie wäre es nach Abschluss der Angels-Serie mal mit einem Erotik-Roman, liebe Autorin? *zwinker*

Die Geschichte ist gut recherchiert, schon fast zu gut, denn es ist erschreckend so detailliert aufgezeigt zu bekommen, wie einfach sich rechtes Gedankengut in den Köpfen einiger Menschen festsetzen lässt und wie sehr Machthaber manipulierbar sind. Die Story ist in sich schlüssig ausgearbeitet und wird zu keiner Zeit unglaubwürdig.

Von mir gibt es verdiente 5 Federn, eine klare Kaufempfehlung (allerdings sollte man bei band 1 anfangen!) und ich warte mehr als sehnsüchtig auf Band 4.

Gepostet in 5 Federn, Gelesen 2013, Rezension
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Ein Kommentar zu [Buchbesprechung] Fanatic Angels – E. M. Ross

  1. Sunshine sagt:

    Na da zählen wir wohl beide die Tage, bis der nächste Band rauskommt 🙂

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