[Buchbesprechung] Engelspfade – Alice Peterson

Titel: Engelspfade

Autorin: Alice Peterson

Verlag: Bastei Lübbe

Erscheinungsjahr: 2009

 

 

Klappentext:
Cassandra ist Anfang zwanzig, als ein schwerer Unfall ihre Zukunft zerstört: Sie ist querschnittsgelähmt. In ihrer Verzweiflung zieht sie sich von allem zurück. Ihre Mutter erzählt ihr von speziell ausgebildeten Hunden für Behinderte, doch Cass ist skeptisch. Bis der Golden Retriever „Ticket“ zu ihr kommt und ihr Leben von Grund auf verändert. Sie beginnt an sich zu glauben, sie traut sich wieder etwas zu − und bucht schließlich einen Skiurlaub. Sie ahnt nicht, dass ihr Leben damit ein weiteres Mal eine neue Wendung nimmt …

Meine Meinung:
Ein wunderschönes Buch mit einigen kleinen negativen Punkten, die aber nicht weiter ins Gewicht fallen.
Cass ist gerade Anfang zwanzig, als sie bei einem Autounfall querschnittsgelähmt wird. Der Leser erlebt mit, wie sie im Krankenhaus Guy und Dom kennenlernt, die in einer ähnlichen Situation sind wie Cass und das Trio freundet sich schnell an. Nachdem Cass wieder nach Hause zurückkehrt bekommt sie ihr Leben nicht in den Griff; ich muss gestehen, dass sie mir da zwischenzeitlich etwas auf die Nerven ging. Andererseits, wer bin, mir anzumaßen zu beurteilen ob nicht jeder in einer solchen Lebenssituation erstmal so reagieren würde. Schließlich wird einem der Boden unter den Füßen weggezogen wenn man von heute auf morgen nicht mehr laufen kann. Erst als ihre Mutter sie durch eine List zu „Helping Hounds“ führt und Cass dort Ticket begegnet bekommt ihr Leben langsam wieder einen Sinn. Sie fängt an dafür zu kämpfen, dass sie Ticket mit nach Hause nehmen darf. Von da an geht es Schritt für Schritt bergauf. Die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Cass und Charlie wird sehr behutsam erzählt, ich habe mich direkt ein bisschen mit in Charlie verliebt.
Interessant fand ich meine Haltung zu Cass Mutter. Am Anfang des Buches war sie mir mega unsympathisch. Als sie jedoch für Cass über ihren Schatten sprang und das Treffen mit Ticket eingefädelte und auch sonst alles für ihre Tochter tat, da wurde sie mir auf einmal sympathisch.
Ein paar Tränen musste ich dann gegen Ende des Buches auch noch vergießen. Warum? Lest es selbst 😉

Es war interessant durch dieses Buch ein kleines bisschen über die Arbeit von Helferhunden zu erfahren. Es sind schon bewundernswerte Tiere, die täglich solche Leistungen für ihren Menschen vollbringen.

Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen. Die Geschichte geht ans Herz ohne schmalzig zu sein.

Gepostet in 4 Federn, Gelesen 2012, Rezension
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