[Buchbesprechung] Elfenblick – Katrin Lankers

Titel: Elfenblick

Autorin: Katrin Lankers

Verlag: arsEdition

Erscheinungsjahr: 2012

 

 

Klappentext:
Als Mageli den geheimnisvollen Erin kennenlernt, ahnt sie nicht, dass etwas an diesem Fremden anders ist. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen, während gleichzeitig die Grenze zwischen Traum und Realität für Mageli immer mehr zu verschwimmen scheinen. Als Erin in Gefahr gerät, muss sie eine Entscheidung treffen: Kann Sie ihn retten, indem sie auf die Macht ihrer Träume vertraut?

Meine Meinung:

„Gebt mir eine überdimensionale Fliegenklatsche und ich schlage ein bisschen Zeit tot!“
Seite 17

Bei diesem Buch muss man die Zeit nicht totschlagen. Sie rast wie von selbst an einem vorbei und ich hatte das Buch innerhalb von wenigen Stunden durchgelesen.

Mit Elfenblick hat Katrin Lankers eine Geschichte geschaffen, die sich leicht und flüssig lesen lässt. Zu Beginn erfährt man viel über das Leben von Mageli (eigentlich Margarethe-Elisabeth), aber sie selber mag diesen Namen nicht und nennt sich deswegen Mageli. Mageli ist ein 16jähriges Mädchen, die nicht besonders viele Freunde hat. Man bekommt schnell den Eindruck, dass ihre Mutter sie nicht so sehr liebt, wie die beiden jüngeren Brüder und bekommt Mitleid mit ihr. Mageli ist ein störrischer, aber liebenswerter Charakter, den ich sofort ins Herz geschlossen habe.

Richtig spannend wird es ab dem Zeitpunkt, ab dem Mageli ins Elfenreich reist. Hier lernt sie ihre Magie einzusetzen, muss ein Abenteuer bestehen und gewinnt gute Freunde.

Mir hat vor allem die sehr bildhafte Sprache gefallen. Katrin Lankers schafft es, mich mit ihren Worten zu fesseln und in die Welt der Elfen zu ziehen. Die Stadt und die Figuren konnte ich richtig vor mir sehen. Etwas schade fand ich, dass man so wenig über die einzelnen Charaktere erfährt. Ondulas z. B. war mir sofort sympathisch, aber ich habe ihn mir als „alten“ Elfen vorgestellt, außerdem wirkte es, als ob er mit Rikjana zusammen seit. Als er Margeli plötzlich küsst war ich mehr als überrascht und irgendwie passte das nicht zu dem, was ich mir bis dahin vorgestellt hatte. Da wäre es schön gewesen, wenn es ein paar Hintergrundinfos gegeben hätte.

Das Ende hat mich persönlich nicht so richtig zufrieden gestellt, aber verraten warum kann ich an dieser Stelle nicht, da ich damit zu viel von der Geschichte verraten würde. Ich konnte dazu nichts finden, aber ich hoffe sehr, dass es sich um einen Cliffhanger handelt und es einen zweiten Band geben wird, in dem Mageli die nächste, nun anstehende, große Mission auf sich nimmt.

Das Buch bekommt von mir 4 Federn und ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung, die sofort auf meiner Wunschliste landen würde.

Gepostet in 4 Federn, Gelesen 2012, Rezension
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