[Buchbesprechung] Ein Sixpack zum Verlieben – Rike Stienen

Stienen_sixpack_zum_verliebenTitel: Ein Sixpack zum Verlieben

Autorin: Rike Stienen

Verlag: Oldigor

Erscheinungsjahr: 2012

Seiten: 258

 

Klappentext:
Laura  lebt mit Mann und Sohn zusammen im Haus ihrer immer nörgelnden Schwiegermutter am oberbayerischen Alpenrand. Ihr Frust entlädt sich, als sie ihren  Geburtstag allein mit dem Schwiegermonster und deren betagten Freundinnen begehen soll, und sie nimmt reißaus, um sich mit ihrer Freundin Kerstin eine vergnügliche Zeit in Köln  zu gönnen.
Weil diese in London festsitzt, landet Laura allein in der  Show der strippenden Sixpackboys und gewinnt nicht nur eine heiße Nummer auf der Bühne, sondern auch einen besonderen Abend mit einem der attraktiven Männer. Sie verliebt sich gegen alle Vernunft in ihn, aber verdrängt ihre Gefühle wegen ihrer Familie.  Als sie ihre Liebe zu ihm endlich über Moral und Pflichtgefühl stellt, ist ihr Traummann spurlos verschwunden …

Meine Meinung:
Ein wunderbarer Chick-Lit Roman, der das Genre super bedient. Die Geschichte konnte mich fesseln und so habe ich sie innerhalb eines Abends ausgelesen. Mein letztes Buch im Jahr 2012.

Laura ist eine super nette Protagonistin, die es mir leicht machte mit ihr mit zu lieben, leiden, lachen und weinen.Laura ist 42 Jahre alt, „Magd“ ihres Mannes und ihrer Schwiegermutter und durch eine Einladung ihrer Freundin Kerstin kommt sie vom Land in die Großstadt Köln, wo sie eine Show der Sixpackboys besucht. Zu allem Überfluß muss sie auch noch auf die Bühne. Was habe ich gelacht, als ich Lauras entsetztes Gesicht förmlich vor mir sehen konnte.

Rike Stienen schafft es, aber nicht nur die Hauptperson, sondern alle ihre Charaktere so lebendig darzustellen, dass man sie förmlich vor sich sieht. Die zickige Schwiegermutter „die Zwergin“ Helene, die ich ein ums andere Mal am liebsten geschüttelt hätte, den Sixpackboy Sven, zum anbeißen, und auch die beste Freundin von Laura, Kerstin, die immer durch die Welt jettet und einfach eine wunderbare Freundin ist. Sie alle haben ihre Eigenarten und Eigenschaften, die sie sehr lebendig wirken lassen.

Was mir persönlich nicht so gut gefallen hat war der Erzählstil. Mal wird in der Ich-Perspektive aus Lauras Sicht erzählt, aber gleichzeitig während sie mit ihrem Mann Manfred telefoniert wird erzählt, was Manfred tut und denkt. Für mich war das eher verwirrend, weil ich dann immer dachte „das kann Laura doch jetzt gerade gar nicht wissen“.  Aber trotzdem lies sich die Geschichte insgesamt flüssig lesen und zog mich in ihren Bann.

Von mir gibt es gute 4 Federn. Wer einen leichten Frauenroman, mit Liebe, Leid und Herzschmerz sucht ist hier an der richtigen Stelle.

Gepostet in 4 Federn, Gelesen 2012, Rezension
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