[Buchbesprechung] Eifler Zorn – Elke Pistor

Die Autorin Elke Pistor veranstaltet ein Gewinnspiel, bei dem man eine Wohnzimmerlesung gewinnen kann. Da ich selber nicht so auf Krimis stehe habe ich gefragt, ob mein Vater und ich zusammen teilnehmen dürfen. Er liest das Buch, wir schreiben zusammen eine Rezension und ich veröffentliche sie auf meinem Blog. Wir durften mitmachen und hier kommt nun „unsere“ Rezension:

Titel: Eifler Zorn

Autorin: Elke Pistor

Verlag: Emons

Erschinungsjahr: 2012

Seiten: 220

 

Klappentext:
Niemand kennt den zu Tode geprügelten Jungen, dessen Leiche unter Abrisstrümmern gefunden wird, niemand vermisst ihn. Hat die okkulte Sekte, die im Nationalpark Eifel angeblich ihr Unwesen treibt, etwas mit der schrecklichen Tat zu tun? Der Fund einer weiteren Leiche lässt die Gerüchteküche brodeln. Verleumdung, Schikanen und Missgunst greifen um sich und machen auch vor Kommissarin Ina Weinz nicht Halt. Als ihre Stieftochter verschwindet, erkennt Ina die große Gefahr: Wird Henrike das nächste Opfer sein?

Meines Vaters Meinung:
Insgesamt war das Buch sehr lesenswert. Ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen.Die Charaktere waren sehr authentisch dargestellt. Man konnte sie sich gut vorstellen und sie handelten zu jeder Zeit nachvollziehbar.

Die Kommissarin, Judith, betreut ihre Nichte. Zunächst hatte man das Gefühl, dass sie sich nicht genug um diese kümmert, da sie sich sehr in ihrem Beruf engagiert. Judith ist gleich nach der Ausbildung ins Mordkommissariat gewechselt und meint nun, dass sie sich ganz besonders beweisen muss. Im Laufe der Geschichte wandelt sich das Verhältnis jedoch und sie erkennt, dass sie sich mehr um Henrike kümmern muss.

Wenn man den Prolog liest, erkennt man nicht sofort den Zusammenhang zwischen der eigentlichen Geschichte und diesem. Die Geschichte aus dem Prolog wird immer wieder aufgegriffen und diese Fäden in die heutige Zeit werden im Laufe des Buches gut zusammengeführt. Man bekommt einen guten Einblick in die Missstände in Fabriken und Besserungsanstalten in früheren Zeiten.

Kommissar Sauerbier ist bereits seit vielen Jahren im Dienst, was man an seinem ganzen Verhalten auch merkt. Er wirkt oftmals sehr hinterwäldlerisch und weigert sich neue Wege zu beschreiten. Er war ein interessanter Charakter.

Der Schreibstil ist flüssig und ganz besonders hat mir gefallen, dass wenige Fremdwörter verwendet wurden. Dadurch kommt der Lesefluss nicht ins Stocken.

Eifeler Zorn ist ein lesenswerter Krimi, dem ich gute 3 Federn verleihe. Wer die Eifel Krimis mag wird auch diesen gerne lesen.

Gepostet in 3 Federn, Gelesen 2012, Rezension
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