[Buchbesprechung] Drecksspiel – Martin Krist

drecksspielTitel: Drecksspiel

Autor: Martin Krist

Verlag: Ullstein Taschenbuch

Erscheinungsjahr: 2013

Seiten: 400

 

Klappentext:
Schlüssel rasseln an der Tür. »Ich hab mich hübsch gemacht«, wispert Hannah, während ihr Mann Philip hinter ihr den Raum durchquert. Seine Hand streift ihren Nacken. Sie neigt den Kopf und … sieht Handschuhe voller Blut. Finger schließen sich um ihre Kehle. Als sie wieder zu sich kommt, ist sie an einen Stuhl gefesselt. Vor ihr ein fremder Mann. Nur ein Gedanke peinigt sie in diesem Moment: Er darf Millie nicht finden! – Hannahs Tochter schläft im Zimmer nebenan. Seit der Expolizist David Gross vor Jahren untertauchen musste, arbeitet er als diskreter Problemlöser. Diesmal ist es ein grauenvoller Entführungsfall …

Meine Meinung:
Zunächst muss ich gestehen, dass ich mich mit diesem Buch extrem schwer getan habe. Es hat unendlich lange gedauert es zu lesen und ich möchte dafür sowohl beim Autor, als auch beim Verlag um Entschuldigung bitten. Eigentlich gehört sich das bei Rezensionsexemplaren nicht.

Warum habe ich mich nun so schwer getan? Normalerweise lese ich die Bücher von Martin Krist/ Marcel Feige total gerne. Hier jedoch erschlugen mich die vielen Handlungsstränge und die vielen Personen förmlich. Ich hatte Schwierigkeiten Beziehungen zu den Protagonisten aufzubauen, da ich sie kaum auseinander halten konnte. Fing ich gerade an, eine Person besser kennen zu lernen, dann ging es schon wieder zu einem anderen Handlungsstrang und ich wurde wieder herausgerissen.

Der Schreibstil von Martin Krist ist gewohnt flüssig und lässt sich sehr gut lesen und auch verstehen. Daran gibt es absolut nichts auszusetzen. Im Gegenteil! Es macht richtig Spaß seine Sätze zu lesen.

Aber, ich habe mich trotz Schwierigkeiten durchgekämpft und ich habe verstanden 😉 Die losen Enden laufen zusammen und es macht Sinn. Aber, diesen Sinn versteht man erst, wenn man bis zum Ende gelesen hat. Vielleicht würde mir das Buch bei einem „re-read“ besser gefallen, weil ich jetzt endlich die meisten Namen zuordnen kann. Wäre mir das von Anfang an gelungen, dann wäre ich sicher ab und zu weniger verwirrt gewesen.

Zu den einzelnen Personen kann ich gar nicht so viel sagen. Toni hat mir gut gefallen. Einerseits hat er mich wahnsinnig genervt, aber er war autenthisch. Toni ist die einzige Person, die mir wirklich näher im Gedächtnis geblieben ist.

Von mir gibt es diesmal leider nur 2 Federn, da ich wirklich gekämpft habe. Wer keine Angst vor vielen Personen hat, der wird mit einem spannenden Thriller belohnt bei dem nicht alles so ist, wie es anfangs scheint. Ich fürchte, dass ich diese Serie nicht weiter verfolgen werde.

Gepostet in 2 Federn, Gelesen 2013, Rezension
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