[Buchbesprechung] Dinner mit Rose – Danielle Hawkins

Hawkins_Dinner_mit_RoseTitel: Dinner mit Rose

Autorin: Danielle Hawkins

Verlag: Marion von Schröder (Ullstein Buchverlage)

Erscheinungsjahr: 2013

Seiten: 411

Klappentext:
Als Josie ihren Freund inflagranti mit ihrer besten Freundin erwischt, packt sie kurzerhand die Koffer und flieht nach Neuseeland, auf die Farm ihrer Tante Rose. Zwischen Kühen und Schafen hofft sie, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Tante Rose empfängt sie mit offenen Armen – und einem kräftigen Gin Tonic. Das hilft fürs Erste. Aber dann begegnet Josie ihrer Jugendliebe Matt, und das Gefühlschaos ist komplett. Als Rose schwer erkrankt, wird Matt zu Josies wichtigster Stütze. Gemeinsam kümmern sie sich um Rose, die Farm und das Hausschwein Percy. Dabei kommen sie sich schnell wieder näher, und Josie muss sich fragen, ob die große Liebe nicht vielleicht doch in der neuseeländischen Provinz auf sie wartet.

Meine Meinung:
Eine ganz wunderbare Geschichte, die mich immer abwechselnd zum lachen und zum weinen (ja, ich habe echte Tränen geweint) gebracht hat. Die Figuren sind alle wundervoll beschrieben. Danielle Hawkins schafft es mit ihrem Schreibstil sie lebendig werden zu lassen. Allen voran haben mich Jose und Matt verzaubert. Sie kannten sich schon als Kinder und aus jeder ihrer Unterhaltungen und verbalen Schlagabtausche spricht Liebe, Freundschaft und der Schalk, der beiden im Nacken sitzt. Dann ist da Rose mit ihrer schweren Krankheit, die sie ganz bewundernswert trägt. Ich bin verliebt in diese Frau, die so viel für die „Kinder“ (Jose, Matt und Kim) getan hat. Nicht zu vergessen ist die „Kröte“ Kim, die das Herz auf dem rechten Fleck hat, auch wenn sie sich oft wie ein pubertierender Teenager benimmt, der sie ja auch noch ist. Hazel, die mich ein ums andere Mal mächtig wütend gemacht hat mir ihrer egoistischen Art und Amber, die die Arbeit auch nicht erfunden hat. Alle sind sie auf ihre Art liebens- oder hassenswert, aber alle sind sie interessant!

Die Geschichte an sich ist einfach wunderschön traurig. Es geht um Liebe, Freundschaft, Zusammenhalt und darum, den anderen Menschen etwas zu geben, was wichtiger ist als Geld. Zeit, Liebe, Vertrauen und Hilfe in einer schwierigen Zeit.

Der ganze Schreibstil von Danielle Hawkins ist flüssig und einprägsam. Er ist einfühlsam, aber auch ironisch und humorvoll. Sie hat wirklich eine wunderbare Art zu schreiben, wie ich es lange nicht erlebt habe. Sie schafft es, dieses ernste, zum Teil traurige Thema in einem leichten Frauenroman zu verpacken, ohne dass es zu jovial ist.

Ich liebe dieses Buch, werde bestimmt noch weitere Bücher von Danielle Hawkins lesen und vergebe verdiente 5 Federn.

Vielen Dank an buecher.de für dieses Rezensionsexemplar.

Gepostet in 5 Federn, Gelesen 2013, Rezension
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