[Buchbesprechung] Die Sybille der Salons – Iris Treppner

Treppner_sybille_der_salonsTitel: Die Sybille der Salons – Das Lenormand-Praxisbuch für Menschen von heute

Autorin: Iris Treppner

Verlag: Heyne

Erscheinungsjahr: 2010

Seiten: 269

 

Klappentext:
Lebenspraktisch, verständlich, aussagestark: Das sind die Qualitäten der Lenormand-Karten, der beliebtesten Wahrsagekarten überhaupt. Ihre Bildsprache ist klar und einleuchtend, ihre Symbolik so reich wie das ganze Leben. Dieses erfolgreiche Buch erschließt die zeitlos aktuellen Aussagen der Karten: mit praktischer Schnellübersicht, zahlreichen Legesystemen und Anwendungsbeispielen.

Meine Meinung:
Ich habe die Lenormand-Karten schon länger bei mir in der Schublade liegen, aber so richtig habe ich bisher dazu keinen Zugang gefunden. Das Buch, welches ich mir irgendwann mal gekauft habe war auch eher wenig hilfreich. Dann bin ich über dieses Buch von Iris Treppner gestolpert und bin begeistert.

Die Sprache, in der Iris Treppner schreibt ist modern und sehr gut verständlich. Zunächst wird kurz in die Entstehung der Karten und ihres Namens eingeführt. Diese Abhandlung ist genau richtig lang. Man bekommt einen Eindruck, wird aber nicht von seitenweise Fakten erschlagen. Schnell geht es weiter zu einer kurzen Einführung, wie man mit diesem Buch arbeiten kann und dann geht es auch schon los.

Iris Treppner gibt einen Überblick über 4 verschiedene Möglichkeiten des Kartenlegen. Das Tagesorakel, das kleine Legsystem, das kleine Kartenbild und das große Kartenbild. Dabei empfiehlt die Autorin, zunächst mit dem Tagesorakel und dem kleinen Legesystem (mit 3 Karten) anzufangen. Dieser Empfehlung bin ich gefolgt und habe die letzten Tage jeden Morgen eine Tagesorakelkarte gezogen.

Der Erklärung zu jeder Karte ist ein passender Sinnspruch vorangestellt. Die Erklärungen zu den Karten sind untergliedert in Deutungen zur Tagestendenz, Liebe, Beruf, Gesundheit und es wird eine Bachblüte vorgeschlagen, die zur Karte passt. Dabei wird auch hier Wert auf eine modernen Sprache gelegt, die gut nachvollziehbar ist. Die Autorin schafft es, die Karten so vorzustellen, dass die eigene Fantasie angeregt wird und man sich auch selber weiter damit beschäftigen kann, was die einzelnen Karten bedeuten.

An die weiteren Legesysteme habe ich mich noch nicht herangetraut. Ich werde aber, wie von der Autorin empfohlen, demnächst mal mit dem kleinen Legesystem weitermachen und mich dann irgendwann sicher auch bis zum großen Kartenbild vorarbeiten.

Gut gefällt mir auch, dass es Beispiellegungen und die zugehörenden Deutungen gibt. Dabei geht sie auch darauf ein, was genau im Leben der Menschen passiert ist, für die das Blatt gelegt wurde und wie man die Deutung später mit der Wirklichkeit verknüpfen konnte.

Bei mir hat Iris Treppner es geschafft, mir klar zu machen, was es bedeutet, dass die Bilder bei den Lenormand-karten eine eigene Sprache sprechen, die man „nur“ deuten muss. Bislang war mir das immer verborgen geblieben.

Für Anfänger ist dieses Buch eine echte Hilfe um mit den Lenormand-Karten in Kontakt zu kommen. Von mir gibt es 5 Federn.

Gepostet in 5 Federn, Gelesen 2015, Rezension
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