[Buchbesprechung] Die Signatur der Seele – Panache Desai

Desai_Signatur_der_SeeleTitel: Die Signatur der Seele

Autor: Panache Desai

Verlag: Ansata

Erscheinungsjahr: 2015

Seiten: 250

 

Klappentext:
Jeder Mensch besitzt eine ganz eigene Seelensignatur. Sie ist unsere spirituelle DNS, unser wahres Selbst, mit all seinen unbegrenzten Möglichkeiten. Panache Desai führt Sie in dieses mächtige innere Potenzial. Schritt für Schritt klären sich Ängste, Selbstzweifel und andere negative Energien und es öffnet sich der Zugang zur Signatur der Seele. Wachsen Sie in sie hinein, und werden Sie wieder vollständig. Nehmen Sie sich an mit all dem, was Sie sind. Entdecken Sie Ihre wahre Bestimmung und finden Sie in Ihre ureigene Kraft.

Meine Meinung:
Ich bin von diesem Buch nicht völlig überzeugt. Sehr gut gefällt mir der Aufbau des Buches. Jeden Tag wird ein anderes Thema behandelt, wie z. B. Angst, Scham, Liebe, Demut oder Dankbarkeit. Jeder Tag besteht aus drei kurzen Texten, für den Morgen, den Mittag und den Abend. Die Texte sind so, dass man sie vor dem aufstehen oder beim Frühstück und in der Mittagspause gut lesen kann. Aufgrund dieses Buches ist es somit möglich, sich jeden Tag mit einem anderen Thema auseinander zu setzen. Ich habe bei mir gemerkt, dass man sich einige Dinge etwas bewusster macht (an welcher Stelle falle ich immer wieder in dieses oder jenes Verhaltensmuster), wenn man morgens gerade darüber gelesen hat. Was es nicht bringt, und das ist nun die Kehrseite, warum ich nicht so ganz überzeugt bin, sind Lösungsansätze, um aus diesen Verhaltensmustern auszubrechen. Die Anregungen und Erkenntnisse waren eher oberflächlich. Ist es wirklich so einfach? Vielleicht ist es das, aber für mich fühlte sich das nicht so recht stimmig an.

Einen Tag möchte ich besonders herausstellen, da er mir wirklich sehr gut gefallen hart. Es war Tag 17 „Die Gedanken beobachten“. An diesem Tag hat soll man 3x 10 Minuten zur Ruhe kommen und einfach seine Gedanken beobachten. Gar nicht so einfach für uns unter Hetze und Erfolgsdruck stehenden Menschen. 10 Minuten im Büro sind nichts, aber 10 Minuten nichts tun, außer den Gedanken nachzuspüren sind eine Ewigkeit. Glaubt ihr nicht? Probiert das mal aus! Diese Übung werde ich versuchen auch weiterhin in meinen Alltag hinüber zu retten. Mir fällt dieses zur Ruhe kommen unheimlich schwer, aber das kann man trainieren.

Panache Sensai bringt sehr viele eigene Erfahrungen mit in dieses Buch hinein. Auch dies kann man sicher auf zwei Arten sehen. Einerseits bringt es dem Leser den Autor nahe, andererseits (und das war die Wirkung, die es auf mich hatte) wirkt es ein bisschen selbstdarstellerisch.

Alles in allem ist dieses Buch sicher gut, um einen ersten Aufschlag zu machen, wenn man sich mit sich selbst etwas mehr auseinandersetzen möchte. Für die Arbeit an sich sind mir die Erkenntnisse, die ich daraus gewonnen habe, ein bisschen zu dürftig. Von mir gibt es durchschnittliche 3 Federn.

Gepostet in 3 Federn, Gelesen 2015, Rezension
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Ein Kommentar zu [Buchbesprechung] Die Signatur der Seele – Panache Desai

  1. Cora sagt:

    Das klingt ja spannend und interessant! Zumal man sich ja dann wirklich drei mal täglich mit sich selbst beschäftigen „muss“.

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