[Hörbuch-Buchbesprechung] Die Pestärztin – Ricarda Jordan

Titel: Die Pestärztin

Autorin: Ricarda Jordan

Sprecherin: Dana Geissler

Verlag: Weltbild

Klappentext:
Sie lebt in einer dunklen Zeit. Sie ist ein Spielball des launischen Schicksals. Ein fesselnder Roman – prächtig und gefühlvoll. Mainz 1348: Der schwarze Tod wütet in der Stadt, und eine junge Heilkundige nimmt den Kampf mit ihm auf: Lucia verfügt über außergewöhnliche medizinische Kenntnisse. Doch auf dem Höhepunkt der Epidemie verliert sie ihren wichtigsten Mitstreiter und den Mann, den sie liebt: den Pestarzt Clemens von Treist. Die Stimmung in der Stadt schlägt um, und Lucia muss nach Landshut fliehen. Dort holen sie die Schatten ihrer Herkunft ein?

Meine Meinung:
Dana Geissler hat eine super Stimme für Hörbücher. Sie liest sehr abwechslungsreich und haucht den Figuren Leben ein.
Das Buch an sich konnte mich nicht zu 100% überzeugen. Die Geschichte schreitet zwar flott voran und die Figuren sind sehr bunt gezeichnet, so dass man sich durchaus alle bildlich vorstellen kann. Dennoch bleibt ein Hauch von Zweifel zu diesem Buch. Zu viele Dinge passieren, bei denen man sich fragt: „Kann das so gewesen sein?“. Herzog Stefan wirft eine Lanze, die armdick und länger als sein Pferd ist. Ich zweifle schonmal daran, dass man diese Lanze in voller Rüstung vom Pferd aus überhaupt hätte werfen können, aber  dann schafft er es auch noch die Rüstung des ihm entgegenkommenden Ritters, Adrian von Renn, zu durchbrechen und diesen schwer zu verwunden. Hm…
Lucia, in bürgerlichen Verhältnissen aufgewachsen, hat eine Tochter, die sie sehr liebt. Als sie an den Hof kommt und ihre wahre Herkunft erfährt wird ihr das Kind weggenommen um es mit der Tochter der Herzogin zusammen zu erziehen. Lucia wehrt sich nicht, anscheinend ist es ihr egal. Neben diesen Ungreimtheiten sind es am Ende dann doch ein paar viele Zufälle, die das Buch zu einem Happy End kommen lassen, um mich wirklich zufrieden zu stellen.

Nette Unterhaltung für zwischendurch, von der man sich nicht allzuviel erhoffen darf.

 

Gepostet in 2 Federn, Gehört 2012, Rezension
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