[Buchbesprechung] Die Blutlinie – Cody McFadyen

Titel: Die Blutline

Autor: Cody McFadyen

Verlag: Bastei Lübbe

Erscheinungsjahr: 2006

 

 

Klappentext:

Das Leben der FBI-Agentin Smoky Barrett scheint völlig zerstört zu sein: Seit sechs Monaten verbringt sie die meiste Zeit in ihrem Zimmer, starrt die Wände an oder lässt sich von ihrem Psychiater behandeln.

Der grausame Doppelmord an ihrem Mann und ihrer Tochter hat die ehemals beste und erfolgreichste Agentin derart geprägt, dass an die Fortsetzung ihrer Polizeikarriere nicht zu denken ist. Alles ändert sich an dem Tag, da eine von Smokys besten Freundinnen ermordet wird. Doch dies ist erst der Beginn einer Serie von grausamen Bluttaten, die eine ganze Nation erschüttern wird. Der Täter bezeichnet sich selbst als Jack junior und behauptet, ein Nachfahre des legendären Jack the Ripper zu sein. Außerdem betont er immer wieder, dass es nur einen Menschen gibt, der ihm das Handwerk legen könne: Smoky Barrett.

Für Smoky wird die Jagd zur Obsession, glaubt sie doch, damit die Geister der Vergangenheit bewältigen zu können. Sie ahnt jedoch nicht, dass die Ermordung ihrer eigenen Familie plötzlich in einem ganz anderen Licht erscheinen könnte.

Meine Meinung:
Die Blutlinie ist der erste Band einer Serie um die Agentin Smoky Barrett und er macht definitiv Lust auf mehr.
Cody McFadyen hat hier eine Agentin erschaffen, die eigentlich selber gerade mit ihrem Leben genug zu tun hat. Nachdem ihr Mann und ihre Tochter durch einen Killer, der sie selber schwer verwundet hat, getötet wurden, glaubt sie nie wieder eine Waffe in die Hand nehmen zu können und hadert mit ihrem Leben.
Als ihre beste Freundin ermordet wird und sie deren Tochter „erbt“, die 3 Tage lang an die Leiche ihrer Mutter gefesselt war und nicht mehr spricht, muss sich Smoky entscheiden. Will sie weiterleben, will sie ihren Job wieder aufnehmen? Ist sie wirklich bereit dazu?
Der Thriller legt ein unglaubliches Tempo vor und wirft den Leser von einer spannenden oder schockierenden Situation in die Nächste.
Die Figuren, Smoky selbst und ihre Teamkollegen, sind unglaublich lebendig gezeichnet, so dass sie einem alle sofort ans Herz wachsen. Dadurch gewann der Thriller noch mehr an Spannung, da ich mit jeder einzelnen Figur mitgelitten habe. Ich wollte unbedingt, dass es für alle gut ausgeht.
Gewünscht hätte ich mir, die Geschichte um die verstörte Bonnie noch etwas genauer zu erfahren. Ich fand es etwas befremdlich, dass man mit einem Kind, welches solch grausamen Dinge erlebt hat nicht zu einem Therapeuten geht.  Aber vielleicht wird das ja in einem der nächsten Bücher weiter ausgebaut.
Was mir nicht so gut gefallen hat war der etwas gewollt wirkende Hauch Erotik der hineingebracht wurde. Es hätte der Geschichte absolut keinen Abbruch getan, wenn man darauf verzichtet hätte. Aber anscheinend muss wohl in einem Thriller auch immer ein bisschen Sex vorkommen…

Gut fand ich auch das für mich absolut überraschende Ende. Ich wäre niemals darauf gekommen wer der gejagte Serienkiller ist.

Fazit: Ein absolut fesselnder Thriller mit hohem Suchtpotential.

Gepostet in 4 Federn, Gelesen 2012, Rezension
Tagged , , , , , ,

3 Kommentare zu [Buchbesprechung] Die Blutlinie – Cody McFadyen

  1. Bibliophilia sagt:

    Sehr schöne Rezension 🙂

  2. Hallo Yvonne,

    ich habe mal etwas bei dir gestöbert und habe gesehen, dass du die Smoky Barrett-Reihe gelesen hast. Ich bin immer noch hin und hergerissen, ob Cody McFadyen’s Bücher etwas für mich sind.
    Aber deine Rezension hat mich schon neugierig gemacht. Man bekommt einen guten Einblick. 🙂

    Liebe Grüße
    Nicole

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen