[Buchbesprechung] Die Auserwählten in der Todeszone – James Dashner

Dashner_Auserwaehlten_TodeszoneTitel: Die Auserwählten in der Todeszone (Band 3)

Autor: James Dashner

Verlag: Chicken House

Erscheinungsjahr: 2013

Seiten: 455

Klappentext:
Thomas hat es geahnt: Statt der versprochenen Freiheit steht ihm die nächste Prüfung bevor. Mit einem operativen Eingriff soll ihm sein Gedächtnis zurückgegeben werden. Doch Thomas weiß, dass er den Wissenschaftlern von ANGST nicht trauen darf. Nicht nach allem, was sie ihm und seinen Freunden angetan haben. Deshalb müssen sie so schnell wie möglich fliehen, hinaus in die Todeszone. In eine Welt, in der sich ein tödlicher Virus immer weiter ausbreitet. Und er muss dafür sorgen, dass ANGST ihn nicht länger kontrollieren und manipulieren kann. Denn die grausamen Experimente müssen endlich gestoppt werden.

Meine Meinung:
Ein würdiger Abschluss der Trilogie um die Auserwählten.

Band 3 schließt da an, wo Band 2 endet und wir befinden uns mit Thomas im Hauptquartier von ANGST. James Dashner schafft es, dass nicht nur Thomas, sondern auch der Leser lange im Unklaren darüber ist, wem man vertrauen kann. Thomas muss die Anführerrolle erneut übernehmen, obwohl er das eigentlich gar nicht so sehr will. Aber, der Brand breitet sich immer weiter aus und auch einer der besten Freunde von Thomas ist betroffen. Ihm bleibt also nichts anderes übrig, als weiter zu kämpfen. Nachdem in den letzten Bänden die Lichter gemeinsam gekämpft haben spielen die Hauptrollen in diesem Roman neben Thomas überwiegend Minoh, Newt, Branda und Jorge. Diese vier Charaktere werden dem Leser nochmal besser vorgestellt, als in Band 2 und sie alle sind mir auf die eine oder andere Art ans Herz gewachsen. Sie alle haben Stärken und Schwächen, die sie sehr real und sehr menschlich erscheinen lassen.

James Dashner hat eine Welt erschaffen, die durchaus real erscheint. Die Menschen sind vom Brand gezeichnet und diesen begegnen wir im Abschlussband der Trilogie immer wieder. In Band 1 und 2 war der Brand eher eine ungreifbare, weit entfernte Bedrohung, wohingegen er jetzt mehr als real wird und dem Leser so die Bedeutung der Krankheit nahe gebracht wird.

Der Schreibstil von James Dashner ist gewohnt flüssig und mitreißend. Er schaffte es sofort wieder, mich in die Geschichte zu ziehen und in ihr gefangen zu nehmen. Am liebsten würde man gar nicht aufhören zu lesen, sondern das Buch in einem Rutsch durchlesen.

Angst hatte ich vor dem Ende. Ich habe bis zum Schluss nicht geahnt, wie James Dashner es schaffen will die Geschichte zu einem glaubwürdigen Ende zu bringen. Aber… er hat es geschafft! Das Ende passt perfekt in die Geschichte und es ist absolut glaubwürdig. Ich bin schwer begeistert.

Der Abschlussband um die Auserwählten erhält von mir 5 Federn. Eine tolle Trilogie, die den Leser in ihren Bann zieht und von mir eine Leseempfehlung erhält!

Gepostet in 5 Federn, Rezension
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