[Buchbesprechung] Der Todeskünstler – Cody McFadyen

Titel: Der Todeskünstler

Autor: Cody McFadyen

Verlag: Bastei Lübbe

Erscheinungsjahr: 2007

 

Klappentext:
Das Grauen ist hier. Smoky Barrett riecht den Tod, als sie die Tür öffnet. Der Boden und die Wände sind mit Blut getränkt. Auf dem Bett liegen zwei tote Körper – geschändet, entstellt, ausgeweidet. Neben ihnen kauert ein Mädchen. Der Todeskünstler hat sie besucht. Seit Jahren zerstört er ihr Leben, tötet jeden, der ihr lieb ist. Er will sie in den Wahnsinn treiben und nach seinem Bild neu erschaffen. Er wird wieder zu ihr kommen …

Meine Meinung:
Mit dem zweiten Band der Serie um die Agentin Smoky Barrett geht es spannend weiter. Auch dieser Band ist in sich abgeschlossen und erklärt viele Hintergründe aus dem ersten Band. Die Figuren werden alle nochmal kurz eingeführt, so dass man auch gut in die Geschichte reinkommen kann wenn man den ersten Band nicht gelesen hat. Trotzdem empfehle ich, mit dem ersten Band anzufangen. Es lohnt sich!Auch diesmal versteht Cody McFadyen es mich mit seinem flüssigen und packenden Schreibstil zu fesseln. Es geht um Sarah, die Opfer eines Serienmörders ist. Aber nicht sie selbst wird umgebracht, sondern alle die sie liebt und die sie lieben. Ob ein Mensch wirklich das alles auszuhalten vermag, was Sarah aushalten musste vermag ich nicht zu sagen. Ich glaube nicht…Ab und an musste ich schon schlucken, da einiges doch über die Grenzen, was ich bei einem Buch ertragen kann, hinausging.  Mit einer Mischung aus Abscheu, Mitgefühl und Spannung musste ich aber dennoch immer weiterlesen. Der Autor schafft es auch hier, mir die Figuren wieder so ans Herz zu legen, dass ich einfach wissen muss wie die Geschichte ausgeht.

Schön fand ich, dass sich die bereits im ersten Band eingeführten Charaktere immer weiter entwickeln. Man bekommt mehr Einblick in ihr Privatleben, in ihr Fühlen und Denken. Das macht sie noch lebensnäher und sympathischer. Gefühlt hat mir Leo, der Computerspezialist aus dem ersten Band. Er hätte sicher noch großes Potential der Entwicklung geboten, aber für die Geschichte war er leider nicht von Nöten.

Fazit: Wer den ersten Band mochte wird den zweiten Band lieben!

Gepostet in 4 Federn, Gelesen 2012, Rezension
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